Diät geplant? Auf diese Lebensmittel sollte man verzichten

Viele beginnen das neue Jahr mit einer Diät

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Nach Weihnachten und Silvester plagt einen oft das schlechte Gewissen. Plätzchen und Lebkuchen werden eingetauscht gegen Salat und Co. Dabei sind viele vermeintliche Schlankmacher wahre Zuckerbomben. Von diesen Lebensmitteln sollte man die Finger lassen.

Es ist einer der beliebtesten Vorsätze: „Im neuen Jahr nehme ich erst einmal ab“. Diesen Plan auch tatsächlich umzusetzen und ungeliebte Gewohnheiten endlich loszuwerden, schaffen allerdings nur wenige. Die erste Hürde ist die Suche nach geeigneten Diät-Lebensmitteln. Doch Vorsicht: Manche scheinen fürs Abnehmen geeignet, sind es aber nicht. Sie enthalten ungesunde Fette, Zucker und schockierend viel Kalorien.

Granola, Fertigsalate oder Proteinriegel

Statt Pasta oder Pizza lieber zum Fertigsalat greifen? Nicht unbedingt die beste Lösung. Denn obwohl Salate reich an ballaststoffreichem Gemüse sind, können fertige Salate aus dem Supermarkt oder Fast-Food-Restaurants mitunter viele Kalorien und ungesunde Fette enthalten. Besonders das dazugehörige Dressing ist oft eine echte Zuckersosse. Auch getrocknete Früchte enthalten mehr Zucker und Kalorien als die gleiche Menge an frischem Obst.

Auch beim Müsli kommt es ganz drauf an, was man isst. Granola ist beispielsweise sehr reichhaltig an Zucker. Achte beim Einkauf also darauf, dass die Packung nicht mehr als sechs Gramm Zucker pro Portion enthält. Eine weitere Zuckerfalle: Proteinriegel. Einen guten Proteinriegel erkennt man daran, dass das Protein mehr als die Hälfte des Inhalts ausmacht. Alle anderen Riegel enthalten zu viele Kohlenhydrate und Fett und sind damit eher eine (ungesunde) Süssigkeit.

Zuckerfreie Softdrinks, O-Saft oder Kokosnusswasser

Wer denkt, er tue seinem Körper mit einem Glas Orangensaft aus der Packung etwas Gutes, der liegt falsch. Viele Fertigsäfte enthalten ähnlich viel Zucker und Kalorien wie Softdrinks. Und selbst wenn diese als zuckerfrei angepriesen werden, erhöhen sie den Blutzucker und Blutdruck viel mehr als Wasser oder Tee. Auch Kokosnusswasser, das zu einem beliebten Getränk geworden ist, sollte man besser nur in Massen konsumieren. Denn obwohl es Vitamine, Mineralien und Antioxidantien enthält, sind in einer Tasse Kokosnusswasser beinahe 50 Kalorien enthalten.

„Do it yourself!“

Am besten bereitet man seinen Salat und das Dressing selber zu. Grünen Salat kann man fabelhaft mit Nüssen oder Linsen aufpeppen. Ein Dressing aus Essig, Öl und frischen Kräutern schmeckt mindestens genauso gut, wie die fertige Jogurt-Sahne-Sosse aus dem Supermarkt. Auch das Frühstücksmüsli kann man leicht selbst machen – mit Haferflocken, frischem Obst oder Leinsamen. Und Hand aufs Herz: Es geht doch nichts über einen frisch gepressten Orangensaft!