Die besten Flirt- und Dating-Tipps für den Frühling

Die meisten Menschen bevorzugen für das erste Date ein Café oder Restaurant

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Der Frühling ist der beste Zeitpunkt für einen Neuanfang. Die Natur erwacht, Schmetterlinge fliegen durch die Luft – aber auch im Bauch. Beim unverbindlichen Flirten, aber vor allem beim ersten Date kann jeder mit ein paar einfachen Tipps seinen Schwarm von sich überzeugen.

Flirten ist eine hohe Kunst. Dabei kommt es allerdings weniger auf Originalität an, wie viele fälschlicherweise glauben, sondern vielmehr auf Authentizität und Menschenkenntnis. Es gilt, den richtigen Ton zu treffen, ohne sich dabei zu verstellen. Der erste Kontakt ist oft die grösste Hürde. Wie spricht man jemanden am besten an? Manche Singles stehen auf witzige Sprüche, anderen erscheinen diese zu plump und vulgär. Flirten ist somit mehr ein Ausloten, ob man auf gleicher Welle funkt. Das oberste Gebot beim Flirten ist deshalb ziemlich simpel: einfach man selbst sein! Im Folgenden gibt es weitere Tipps für den Flirt- und Dating-Erfolg.

Mut lässt sich trainieren

Das Entscheidende beim Flirten ist tatsächlich, sich zu überwinden. Wer lange grübelt, was man am besten sagen soll, wird dabei selten spontan klingen. Natürlich ist es ebenso tabu, immer dieselbe Anmache zu wählen. Denn das wirkt einstudiert und schreckt ab. Klar, man kann sich auch einen Korb einhandeln. Dann gilt es, das sportlich zu nehmen und sich nicht entmutigen zu lassen. Besser man findet gleich heraus, ob der Gegenüber ähnlich tickt als später – oder gar zu spät.

Das erste Date steht an – doch wohin?

Egal, wie man seinen Schwarm kennengelernt hat, der nächste Schritt ist das erste Date. Über jedem, der einen Ort für das erste Treffen vorschlagen soll, schwebt wie ein Damoklesschwert die Frage des Wohin. Zu zweit lässt sich zwar alles Mögliche unternehmen, nur ist nicht jede Location auch für die erste Verabredung geeignet. Ein guter Ort für das erste Date ermöglicht einen gegenseitigen Austausch und ist gleichermassen persönlich und neutral.

Kein Wunder, dass nach einer YouGov-Umfrage für die bekannte Restaurant-Reservierungs-Plattform OpenTable nur jeweils drei Prozent der rund 2’000 Befragten einen Party- oder Kinobesuch, sportliche Aktivitäten oder einen Tag im Freizeitpark als besten Ort für ein erstes Date in Betracht zogen. Hier ist der gegenseitige Austausch nämlich schwer möglich. Die Mehrheit von 37 Prozent bevorzugt den Besuch eines Cafés, dicht gefolgt von 22 Prozent, die sich lieber klassisch in einem Restaurant zum ersten Mal verabreden. In beiden Locations sind nahezu ungestörte Gespräche möglich, das ist wichtig für das bessere Kennenlernen und führt in vielen Fällen zum Erfolg. So gibt ein Viertel der Befragten an, dass schon einmal eine ihrer Beziehungen mit einem Date im Restaurant begonnen hat.

Eine ganz persönliche Note kann man setzen, wenn die Wahl auf das Lieblings-Café oder Stamm-Restaurant fällt. Dem Schwarm vermittelt diese besondere Wahl auch gleich ein hohes Mass an Wertschätzung. Bei der gastronomischen Auswahl übertrumpft Gemütlichkeit die Romantik. Immerhin 72 Prozent der Befragten bevorzugen ein ruhiges und gemütliches Restaurant, während sieben Prozent die Edel-Küche in romantischer Atmosphäre zu schätzen wissen. Lediglich fünf Prozent erwarten, in die angesagteste Location der Stadt ausgeführt zu werden.

Rücksicht nehmen – Fehler vermeiden

Am wichtigsten ist allerdings, dass die Location auch zu einem selbst passt und man sich dort wohlfühlt. Gerade auch in Hinblick auf sehr unterschiedliche Essgewohnheiten und Allergien ist es sicher vorteilhaft, die Wahl nicht ganz allein zu treffen. So vermeidet man auch den Fauxpas, einen Vegetarier mit einem Steakhaus-Besuch zu überraschen. Wer ohne Nachfrage auf Nummer sicher gehen möchte, wählt am besten die italienische Küche, die liegt bei 57 Prozent der Befragten vorn.

Weiter gibt es eine ganze Reihe von Fehlern, die es unbedingt zu vermeiden gilt. Wer sich bei einem romantischen Dinner betrinkt, stösst bei 39 Prozent der Gesprächspartner auf Ablehnung. Bei übermässigem Gebrauch des Smartphones erteilen 27 Prozent der OpenTable Umfrage-Teilnehmer einen Korb.

Höflich und authentisch

Höflichkeit hingegen ist immer Trumpf und selbst wenn es aus einer längst vergangenen Zeit anmutet, wird bei den Damen das Aufhalten der Tür nie aus der Mode kommen. Herren ist ein damenhafter Auftritt in der Regel auch lieber, als wenn sich die Auserwählte ungepflegt und polternd präsentiert. Gute Manieren schaden gewiss nie – ebenso wie Pünktlichkeit. Alles woran der Schwarm Sorgfalt und Wertschätzung erkennen kann, wird positiv aufgefasst. Allerdings sollte dies nie dazu verleiten, zu sehr gefallen zu wollen. Alles ist erlaubt, solange es echt ist. Aber es lohnt sich in der Liebe nie, über unlustige Scherze zu lachen oder sich durch gespieltes Interesse anzubiedern.

Ein gutes Gespräch ist entscheidend

Das richtige Gesprächsthema ist allerdings gar nicht so leicht zu finden. Es sollte nicht zu banal, nicht zu politisch und nicht zu speziell sein. Das Erzählen von Witzen – zumindest mehr als einem – ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Das beste Thema ist persönlich, aber nicht verfänglich und gibt dem Date die Gelegenheit, selbst etwas dazu beizutragen. Wer über das eigene Ego schwadroniert, längst verflossenen Ex-Partnern nachweint oder sich in Ergüssen über sein Hobby oder seinen Job verliert, wird wohl selten eine Chance auf ein zweites Date bekommen.

Es gilt zwar, den Gesprächsfluss am Laufen zu halten, doch sollten die Rede-Anteile annähernd gleich sein. Deswegen ist Zuhören und Nachfragen besonders wichtig für eine gelungene Verabredung – und falls man auf ein zweites Treffen hofft, sollte man sich das Gehörte auch merken. Ein Date, bei dem beide Seiten genau so viel erfahren haben, dass sie unbedingt mehr wissen wollen, dürfte ziemlich sicher eine Fortsetzung bekommen.