Kleiner Kurztrip: Jetzt ist die beste Reisezeit für die Amalfiküste

Das einstige Fischerdörfchen Positano gehört zu dem schönsten

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Ostern und damit die Ferienzeit, in der es alle Sonnenhungrigen gen Süden zieht, ist vorbei. Beste Bedingungen also, um genau jetzt einen Abstecher an die italienische Amalfiküste zu machen. Es locken Capri und Positano…

Timing ist das A und O beim Reisen. Im Hochsommer und zu den Ferienzeiten schieben sich die Massen an der traumhaften Amalfiküste entlang – schön ist anders. Die beste Reisezeit, um Kultur und Kulinarik des Erholungsgebiets so richtig geniessen zu können, ist jetzt im Frühling.

Die Anreise ist schnell und unkompliziert, von der Schweiz aus ist man mit dem Flugzeug in knapp zwei Stunden in Neapel. Von dort geht’s am schnellsten mit dem Mietwagen nach Sorrent und Amalfi. Bei angenehmen 22 bis 25 Grad Celsius können Urlauber dann am besten im Cabrio an der Küste entlang und vorbei an einem wahren Blütenmeer fahren.

Sorrent

In Sorrent hat man das Gefühl, die Zeit stünde still. Im Hafen von Marina Grande dümpeln die kleinen Fischerboote, im Hintergrund schmiegen sich die bunten Häuschen an die Felswände. Über dem Golf von Sorrent gelegen hat man von der Stadt einen herrlichen Blick zum Vesuv auf der einen Seite und zur Insel Capri auf der anderen.

Auf Capri selbst ist ein Besuch der „Blauen Grotte“ ein absolutes Muss. Wer gut zu Fuss ist, sollte bei einem Spaziergang die traumhafte Aussicht entlang der Via Krupp geniessen. Die Gärten „Giardini di Augusto“ laden zu einer kleinen Verschnaufpause ein. Aber auch unten im Hafen können sich Urlauber einen Drink oder Cappuccino gönnen.

Positano

Weiter geht’s nach Positano, wo man natürlich durch die engen Gassen schlendern oder die vielen Steintreppen erklimmen könnte. Doch eigentlich ist die „Perle an der Amalfiküste“ der Inbegriff des italienischen „Dolce far niente“. Wer dem süssen Nichtstun nichts abgewinnen kann, versucht es vielleicht mal mit dem „Sentiero degli Dei“. Auf dem Pfad der Götter von Agerola-Bomerano nach Positano geht es beinahe komplett abgeschieden von der Zivilisation an der Küstenlinie der Amalfiküste entlang. Auf ca. 500 Meter Höhe verläuft der Weg durch eine wilde und einsame Felslandschaft.