Donald Trump bei der Queen: Das hat er alles falsch gemacht

Donald Trump bei der Queen auf Schloss Windsor

Quelle: imago/ZUMA Press

Er kam zu spät, er sparte sich die Verbeugung und er lief vor ihr her – Donald Trump hat bei der Queen einiges falsch gemacht. Das sorgt für Empörung.

Die Briten sind offenbar wenig begeistert von Donald Trumps (72) teils „respektlosem“ Verhalten gegenüber der Queen (92). Am Freitag hatte der US-Präsident Elizabeth II. einen Besuch abgestattet. Aber von Beginn an lief es nicht richtig rund. Zwischen 12 und 15 Minuten liess Trump die 92-jährige Monarchin laut „Daily Mail“ warten, dabei soll es etwa 27 Grad warm gewesen sein. Die Queen soll angeblich dabei gesehen worden sein, wie sie wenig begeistert einen Blick auf ihre Uhr warf, als sie auf Trump und dessen Frau Melania (48) wartete.

Als die Trumps dann auf Schloss Windsor eintrafen, sparte sich der US-Präsident offenbar eine Verbeugung. Stattdessen gab es einen Händedruck für die Queen. Immerhin soll er die königliche Hand nicht so kraftvoll gedrückt haben wie die von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron (40). Bei ihm sollen Trumps Abdrücke später noch zu sehen gewesen sein, schreibt „Daily Mail“ weiter. Auch von Melania gab es demnach einen Handschlag und nicht den traditionellen Knicks zur Begrüssung. Die Verbeugung für Männer und der Knicks für Damen seien zwar nicht verpflichtend, wenn man ein Mitglied der königlichen Familie trifft, aber es sei Tradition und gelte als höflich, so das Blatt.

Sein schlimmster Fehler

Trumps grösster Fauxpas sollte dem Bericht zufolge aber erst noch kommen. Als sie an der Ehrengarde vorbeimarschierten, soll Trump der Königin den Rücken zugekehrt haben und vor ihr hergelaufen sein – ein schwerwiegender Bruch des Protokolls. Angeblich bat ihn die Queen dann, nach links beiseitezutreten. Sogar der Ehemann der Queen, Prinz Philip (97), geht in der Öffentlichkeit ein paar Schritte hinter Elizabeth II.

Viele User empörten sich in den sozialen Medien über Trumps Verhalten. Der US-Präsident solle seine Berater feuern, die ihm nicht beigebracht hätten, wie man sich bei der Queen verhält, hiess es da unter anderem. In einem anderen Kommentar steht, er hätte sicher gewusst, dass er nicht vor ihr laufen dürfe und hätte einfach entschieden, das zu ignorieren, „verdammt unhöflich“. Auch als „arrogant“ und „widerlich“ wird Trump auf Twitter für sein Verhalten beschimpft.

Allerdings sind die Trumps nicht die ersten, die mit den Verhaltensregeln bei der Queen zu kämpfen hatten. Michelle Obama (54) sorgte einst für Aufsehen, als sie die Königin berührte und ihre Hand auf ihren Rücken legte, während sie sich unterhielten. Sie erklärte später, die Queen hätte dasselbe getan, und es sei einfach eine natürliche Geste gewesen. Zudem begrüssten die Obamas die Queen ebenfalls mit Handschlag.

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