Diese Theorien ranken sich um den Namen von Baby Archie

Herzogin Meghan und Prinz Harry präsentieren ihren Sohn Archie Harrison der Weltöffentlichkeit

Quelle: imago images / Xinhua

Master Archie Harrison Mountbatten-Windsor. Seit Baby Sussex einen Namen hat, spekulieren Fans wie Presse gleichermassen darüber, wo sich Herzogin Meghan und Prinz Harry bei der Namensgebung inspirieren liessen. Einige Theorien sind durchaus glaubwürdig – andere dürften eher der Fantasie entstammen.

Seit Archie Harrison Mountbatten-Windsor auf der Welt ist, ist der kleine Royal das Nachrichtenthema auf der Insel. Kein Wunder, schliesslich ist Baby Sussex zuckersüss – und der Brexit eine vergleichsweise arg zähe Kost. Da sind Neuigkeiten zu einem königlichen Neugeborenen eine willkommene Ablenkung. In der britischen Presse werden derzeit nicht nur die Füsse von Master Archie angehimmelt, die am gestrigen Muttertag in einem Post zu sehen waren. Auch sein Name ist weiterhin Gegenstand der Berichterstattung. Verschiedene Theorien ranken sich dabei um die Wahl von Herzogin Meghan (37) und Prinz Harry (34).

Clevere Anspielung auf die Oma?

Eine der schönsten Theorien ist gleichzeitig auch die traurigste. Fans des Königshauses spekulieren, dass Archie eine Anspielung auf die Grossmutter des jüngsten Royals ist: die 1997 verstorbene Prinzessin Diana. In deren Stammbaum soll sich laut dem US-Magazin „People“ ein Archibald Campbell finden, seines Zeichens der neunte Graf von Argyll.

Graf Campell verstarb allerdings schon 1685. Damit ist die Theorie vielleicht etwas weit hergeholt. Wollten Harry und Meghan allerdings seiner im Königshaus nicht sonderlich beliebten Mutter Tribut zollen, so wäre diese Anspielung ein sehr cleverer Weg, der zumindest nicht sofort Verdacht erregt.

Inspiration aus dem Militärdienst

Auch eine weitere Theorie kommt aus dem Umfeld von Prinz Harry. Die britische Presse berichtete am Sonntag, dass der kleine Royal nach Harrys ehemaligem kommandierendem Offizier, Major Tom Archer-Burton, benannt sein soll. Die beiden Männer sollen einander eng verbunden sein, berichtet etwa „The Sun“, und beruft sich auf eine Quelle aus dem Umfeld der Royals.

Der Offizier soll ausserdem eine entscheidende Rolle bei dem Afghanistan-Einsatz des Prinzen im Jahr 2007 gespielt haben. Er soll Harrys Vorgesetzte davon überzeugt haben, den Royal mit seinen Kameraden von den „Blues and Royals“ in den Krieg am Hindukusch ziehen zu lassen. Angeblich hat Archer-Burton so die Militärkarriere des Prinzen gerettet. Der hatte offenbar damit gedroht, aus dem Dienst auszuscheiden, sollte ihm der Einsatz an der Front verweigert werden.

Von Katern und Comics

Eine weniger martialische Theorie hingegen stammt aus Meghans Leben und hat unter anderem mit deren Mutter, Doria Ragland (62), zu tun. Freunde der Herzogin spekulieren demnach, dass sich Meghan bei der Namenswahl von einem Kater inspirieren liess, den ihre Mutter aus einem Tierheim rettete. Das Tier trug den Namen Archie. Die „Sun“ zitiert einen Freund der frischgebackenen Mutter: „Es ist keine Überraschung, dass sie ihr neues Baby Archie getauft hat. Sie hat die Katze geliebt.“ Der Name des Tiers soll seinerseits eine Anspielung auf die Comicreihe „Archie“ gewesen sein, die Meghan gerne gelesen haben soll.

Oder doch von der Mutter?

Eine der verwegeneren Theorien geht ebenfalls auf die Mama von Baby Sussex zurück. Fans der Herzogin vermuteten schon kurz nach Bekanntgabe des Namens, dass Archie eine Anspielung auf Meghan selbst sein soll. Der Name sei ein Beinahe-Anagramm von Meghans erstem Namen, Rachel, ist an verschiedenen Stellen etwa auf Twitter zu lesen. Lässt man das „l“ weg und ersetzt es durch ein „i“, so ergibt sich tatsächlich ein Anagramm des Namens. Ob Archies Eltern bei der Namensgebung allerdings wirklich so sehr um die Ecke dachten, darf bezweifelt werden.

Standen kleine Jungen Pate?

So sind auch zwei weitere ähnliche Theorien wohl eher dem Reich der Fantasie zuzuschreiben. In der einen soll Prinz Harry bei einem Besuch in Neuseeland einen Schuljungen nach seinem Namen gefragt haben. Auf dessen Antwort – Archie – habe der Prinz verlauten lassen, der Name gefalle ihm, wie besagter Archie in einem Interview mit dem Nachrichtensender „Channel 5 News“ verriet.

In der anderen Theorie war es indessen Prinz George (5), der erstgeborene Sohn von Harrys Bruder Prinz William (36), der mit der Namensgebung in Verbindung gebracht wird. Der soll laut britischen Medien bereits Anfang des Jahres einer Spaziergängerin gesagt haben, er heisse Archie. Diesen Namen könnte der kleine Prinz bei Onkel Harry und Tante Meghan aufgeschnappt haben – die war in etwa im vierten Monat schwanger, als sich der Vorfall ereignet haben soll, schreibt der britische „Express“.

Harrison war ein Beatle

Doch nicht nur über den ersten Vornamen von Baby Sussex gibt es Theorien. Auch sein zweiter Vorname, Harrison, gibt Anlass zur Spekulation. Edmund Fry, der ehemalige Benimm-Lehrer der Herzogin, sagte der „Sun“, Meghan habe den 2001 verstorbenen Beatle George Harrison bei der Namensgebung im Kopf gehabt: „Meine Theorie ist, dass sie sich George Harrison sehr verbunden fühlt und dass der Name von dort kommt.“ Die Beatles hätten einen grossen Einfluss auf die Beziehungen zwischen den USA und Grossbritannien gehabt, erklärte Fry und daher habe Meghan den Namen gewählt.

Am Ende werden wohl nur die Eltern selbst den wahren Grund dafür kennen, warum sie ihren Erstgeborenen mit dem Namen Archie Harrison in die Welt schicken. Eine Quelle aus dem royalen Umfeld mutmasste in der „Sun“ jedenfalls bereits am vergangenen Donnerstag: „Sie könnten den Namen einfach nur schön gefunden haben.“