Prinz William: Hat er seinen Onkel Prinz Andrew etwa gefeuert?

Prinz William und Prinz Andrew bei einem gemeinsamen Auftritt

Prinz Andrew wird als Folge des Epstein-Skandals nicht länger für die königliche Familie im Einsatz sein. Das ist offenbar ganz im Sinne von Prinz William, der „kein grosser Fan“ seines Onkels sein soll.

Prinz William (37) hat angeblich eine zentrale Rolle dabei gespielt, Prinz Andrew (59) von seinen royalen Pflichten zu entbinden. Ausserdem soll er laut „Sunday Times“ „kein grosser Fan“ seines Onkels sein, der durch seine engen Beziehungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) einen grossen Skandal verursacht hat. Nach einem kontroversen BBC-Interview, in dem Andrew versucht hatte, sich gegen die Vorwürfe zu verteidigen, war der Sohn von Queen Elizabeth II. (93) in der vergangenen Woche von seinen royalen Pflichten zurückgetreten.

Prinz William soll der Zeitung zufolge stark an der Entscheidung beteiligt gewesen sein, Andrew nicht länger mit royalen Aufgaben zu betrauen. William werde immer mehr in Entscheidungen eingebunden „und er ist kein grosser Fan seines Onkels Andrew“, zitiert die „Times“ einen Insider. Zudem sagten anonyme Quellen der Zeitung, Queen Elizabeth II. sei über Behauptungen „verärgert“, wonach sie Andrews Interview, das sich zum PR-Desaster entwickelte, genehmigt hätte. Sie hätte zwar von dem Interview gewusst, allerdings keine Details gekannt.

Keine grosse Feier

Niemals hätte die Königin zu dem, was ihr Sohn in dem Interview gesagt habe, ihre Zustimmung gegeben, heisst es. Quellen, die Elizabeth II. nahestehen sollen, erklärten demnach, sie unterstütze Andrew „privat“, sie sei aber „zutiefst frustriert“ über den Skandal. Zuletzt war bekannt geworden, dass die Queen die geplante Feier zu Andrews 60. Geburtstag abgesagt habe. Stattdessen soll es laut dem „Daily Mirror“ nur ein kleines Abendessen im Familienkreis geben. Der Duke of York wird am 19. Februar 60. Auch sein Büro im Buckingham Palace musste Andrew räumen, berichtete unterdessen der „Guardian“.