Das sagt der kanadische Premierminister Justin Trudeau zum „Megxit“

Justin Trudeau und Prinz Harry im Buckingham Palast

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Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat offenbar grundsätzlich nichts gegen den „Megxit“ einzuwenden. Wie genau der kürzlich angekündigte Umzug von Prinz Harry und seiner Frau Herzogin Meghan nach Kanada vonstattengehen soll, müsse jedoch erst geklärt werden.

Kanada ist schon lange ein beliebtes Ziel für Zuwanderer aus aller Welt. Hochrangige Mitglieder der britischen Königsfamilie befanden sich jedoch bislang nicht unter den Auswanderern. Wie genau ein möglicher Umzug von Prinz Harry (35) und seiner Frau Herzogin Meghan (38) nach dem sogenannten „Megxit“ vonstattengehen soll, muss deshalb erst noch geklärt werden, wie der kanadische Premierminister Justin Trudeau (48) am Montag mitteilte. Es gäbe durchaus Diskussionsbedarf.

„Ich denke, die meisten Kanadier unterstützen den Wunsch der beiden“, sagte das Staatsoberhaupt dem kanadischen TV-Sender Global News. Über die Kosten des Umzugs müsse man jedoch sprechen. Vor allem eine Frage steht dabei im Raum: Wer soll für die Sicherheitsmassnahmen aufkommen? Etwa der kanadische Steuerzahler?

Wer soll das bezahlen?

Wie die „Daily Mail“ berichtet, bezieht das Paar bislang rund fünf Prozent seiner Einkünfte aus Steuergeldern. Bis dato sei die kanadische Regierung jedenfalls nicht in die Gespräche involviert worden, sagte Trudeau. Als Mitglied des Commonwealth trägt Kanada eine gewisse Verantwortung gegenüber der königlichen Familie von Grossbritannien. Dieser wolle man gerne nachkommen, versicherte der Premier, jedoch müsse das Haus Windsor zunächst entscheiden, in welcher Form Harry und Meghan ihren Aufgaben als Mitglieder des Palastes weiterhin nachkommen wollen.