Thomas Gottschalk: Trennung von Thea war „eine Lebensentscheidung“

Thea und Thomas Gottschalk im Sommer 2018

2019 wurde die Trennung von Thomas Gottschalk und seiner Frau Thea nach mehr als 40 Jahren Ehe bekannt. Heute spricht die TV-Legende von einer „Lebensentscheidung“, die er keinen Tag bereue.

Die TV-Legende Thomas Gottschalk (72) äussert sich im Interview mit dem Magazin „Bunte“ einmal mehr zum Liebes-Aus mit seiner Ehefrau Thea (76). Eine spontane Entscheidung scheint die Trennung nicht gewesen zu sein: Immerhin glaube er bei Beziehungen in jedem Fall an die Langstrecke, so der „Wetten, dass..?“-Moderator. Mittlerweile habe man ihm seinen späten Wechsel zumindest verziehen: „Ich bin ja meiner Frau nach 40 Jahren Ehe nicht mit einer 28-jährigen Balletttänzerin durchgebrannt.“

Er sei nicht leichtfertig über „irgendein Stöckchen“ gesprungen. „Das war eine Lebensentscheidung, die ich keinen Tag bereue“, erklärt Gottschalk seinen damaligen Entschluss. Mehr Seelenleben gibt er allerdings nicht preis. Er hasse es sogar, über sein privates Glück zu sprechen: „Das dann morgen im Frühstücksfernsehen von irgendeiner Promi-Expertin bewertet wird, die sich irgendetwas zusammenreimt.“

Die Trennung von seiner Thea wurde 2019 bekannt und von Gottschalk umgehend bestätigt. Die beiden lernten sich 1972 kennen und heirateten 1976. Gemeinsam lebten sie seit Anfang der 1990er-Jahre mit ihren Kindern in einem Haus in Malibu im US-Bundesstaat Kalifornien. Heute ist Gottschalk mit der 59-jährigen SWR-Mitarbeiterin Karina Mross liiert.

Kein Lob für seine modernen Kollegen

Für seine jungen Kollegen in der Comedy- und Moderator-Szene hat Gottschalk im Übrigen im neuesten „Bunte“-Interview kein Lob im Gepäck: „Dieser Spass, der Mike Krüger und mich ein halbes Jahrhundert angetrieben hat, geht immer mehr verloren.“ Es ziehe eine Gedankenschwere ein, die ihm und seinem Kollegen Krüger fremd seien, erzählt Gottschalk weiter. Beide Entertainer feiern in diesem Jahr das 40. Jubiläum ihres 80er-Jahre Kultfilms „Die Supernasen“.

„Comedy ist heute gescripted und durchgetaktet“, so Gottschalk, „ohne Mut zur Wurschtigkeit und Raum für Spontaneität.“ Ausserdem würden sich Leute Moderator oder Moderatorin schimpfen, die keinen geraden Satz herausbringen: „Das bekomme ich meist auch nicht hin, aber bei mir ist es wenigstens lustig.“ Es gebe heutzutage einfach keine Clowns mehr wie Krüger und ihn.

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