Collien Ulmen-Fernandes: So läuft ihr Umzug nach Mallorca

Collien Ulmen-Fernandes präsentiert am Ostermontag die Doku "Wenn das Unmögliche wahr wird - Wie Wunder unser Leben verändern".

Quelle: ZDF/Anatol Kotte.

Collien Ulmen-Fernandes wohnt gemeinsam mit ihrem Mann Christian Ulmen und der gemeinsamen Tochter seit Januar übergangsweise in einer Wohnung auf Mallorca. Ihr neues Haus wird noch saniert. „Gefühlt täglich muss irgendetwas entschieden werden“, erklärt die Moderatorin im Interview.

Collien Ulmen-Fernandes (41) wandert mit ihrem Mann Christian Ulmen (47) und der gemeinsamen Tochter nach Mallorca aus. Seit Januar wohnt die Familie übergangsweise in einer Wohnung auf der Baleareninsel. „Wir haben dort ein Haus gekauft, das gerade saniert wird“, erklärt die Moderatorin und Schauspielerin im Interview.

„Mein Lebensmittelpunkt wird aber weiterhin in Deutschland sein“, so die 41-Jährige, die an Ostern gleich in zwei TV-Formaten zu sehen sein wird. Am Ostersonntag (20:15 Uhr, ZDF) nimmt sie mit dem „Traumschiff“ Kurs auf das kanadische Vancouver. Am Ostermontag (17:30 Uhr, ZDF) führt sie durch die Doku „Wenn das Unmögliche wahr wird. Wie Wunder unser Leben verändern“. Welches Wunder sie selbst bereits erlebt hat und welche Herausforderungen ihr Umzug nach Mallorca mit sich bringt, schildert Ulmen-Fernandes im Interview mit spot on news.

Liebe Collien, wie läuft es mit Ihrem Umzug nach Mallorca?

Collien Ulmen-Fernandes: Seit Januar leben wir übergangsweise in einer Wohnung auf Mallorca. Wir haben dort ein Haus gekauft, das gerade saniert wird. Mein Lebensmittelpunkt wird aber weiterhin Deutschland sein, weil ich viel dort drehe, wie zum Beispiel für meine aktuelle ZDF-Sendung „Wenn das Unmögliche wahr wird“.

So ein Umzug kann die Nerven der ganzen Familie auf eine harte Probe stellen, wie gehen Sie und Ihr Mann mit den Herausforderungen um?

Ulmen-Fernandes: So ein Sanierungsprozess ist immer anstrengend. Es müssen viele Entscheidungen getroffen werden: Türklinken, Armaturen, Lichtschalter. Gefühlt muss täglich irgendetwas entschieden werden. Gar nicht so einfach, wenn man gerade in Dreharbeiten steckt und kurz vor „und Action“ noch eine Türklinke freigeben muss.

Haben Sie und Ihr Mann die gleichen Vorstellungen, wenn es um Ihr neues Zuhause geht?

Ulmen-Fernandes: Absolut. Wir haben eine tolle Innenarchitektin, die hervorragende Vorschläge macht. Wir müssen nur „Ja“ oder „Nein“ sagen und das geschah bisher immer in grosser Einigkeit.

Warum fiel die Wahl auf Mallorca, waren auch andere Orte im Gespräch?

Ulmen-Fernandes: Das war ein recht spontaner Gedanke. Der Hauskauf spielte sich innerhalb weniger Tage ab. Bei mir hat sich ein Dreh verschoben und wir sahen, dass drei Stunden später ein Flieger nach Mallorca geht. Wir flogen also ganz spontan nach Mallorca, schauten dort ganz spontan ein Haus an und kauften es.

Haben Sie mit anderen Mallorca-Auswanderern gesprochen und sich Tipps geholt?

Ulmen-Fernandes: Zufällig war ich mit Jan Hofer in der Talkshow „Kölner Treff“ und fragte ihn, wo er lebt. Mallorca! Das passiert mir gerade ständig. Gefühlt trifft man nur noch Mallorca-Auswanderer. Und ja, die geben gerne und viele Tipps.

Wie findet es Ihre Tochter, dass die ganze Familie auswandert?

Ulmen-Fernandes: Sie findet es grossartig und hat auch schon viele neue Freundinnen gefunden.

Auf was freuen Sie sich am meisten, wenn Sie an Ihr neues Zuhause auf Mallorca denken?

Ulmen-Fernandes: Ich freue mich darauf, wenn die Sanierungsarbeiten endlich abgeschlossen sind und wir endlich in das neue Haus ziehen können. Wir haben dort einen herrlichen Weitblick über Palma bis zum Meer. Bei diesem Blick kann ich viel besser denken. Ich habe meine Kolumnen noch nie so schnell und inspiriert geschrieben wie dort. Dieser Weitblick macht den Geist frei.

Welche beruflichen Herausforderungen kommen mit dem neuen Lebensmittelpunkt auf Sie zu? Bedeutet das Leben auf Mallorca auch mehr Pendelei?

Ulmen-Fernandes: Deswegen habe ich noch den Wohnsitz in Deutschland. So kann ich meine Drehs gebündelt machen und muss nicht ständig hin und her. Aus Nachhaltigkeitsgründen versuche ich die Strecke meistens mit der Fähre zurückzulegen. So fahre ich einmal nach Deutschland, drehe zwei bis drei Wochen am Stück und fahre dann wieder zurück nach Mallorca.

An Ostern sind Sie gleich zweimal im TV zu sehen. Im „Traumschiff“ und der Doku „Wenn das Unmögliche wahr wird. Wie Wunder unser Leben verändern“. Unterschiedlicher könnten die beiden Projekte kaum sein?

Ulmen-Fernandes: Ja, das stimmt. Zumal das eine Fiktion ist und das andere Dokumentation. Ich freue mich, dass ich beide Bereiche bedienen darf und dass das ZDF immer wieder mit so spannenden Themen um die Ecke kommt, wie bei der aktuellen Sendung. Wenn man es herunterbricht, würde ich sagen, dass es in der Sendung um das Thema Hoffnung geht. Wir begleiten Menschen, die die Hoffnung sogar in wirklich lebensbedrohlichen Situationen nicht verloren haben. Das ist für mich als geborene Pessimistin wirklich beeindruckend.

In der Doku suchen Sie Antworten auf die Frage, was hinter Wundern steckt und warum wir Menschen immer wieder darauf hoffen. Haben Sie selbst schon mal ein Wunder erlebt?

Ulmen-Fernandes: Ja. Ich hatte ein Cabrio bestellt, dessen Auslieferung sich um eine Woche verzögerte. In dieser Woche gab es nach vielen Regentagen endlich einen sonnigen Tag und ich bin mit meinem alten Auto unterwegs gewesen. Hätte ich das Cabrio schon gehabt, wäre ich definitiv mit offenem Dach gefahren. Genau an diesem Tag ist mir ein Baum aufs Autodach gekracht. Der ist einfach umgefallen. Es gab einen riesigen Knall und war plötzlich dunkel. Die Baumkrone hatte sich um mein Auto gelegt. In einem Cabrio hätte ich das definitiv nicht überlebt. Ich habe also diesem verspäteten Cabrio mein Leben zu verdanken.

Sie besuchen unter anderem den Wallfahrtsort Lourdes. Welche Rolle spielt Religion in Ihrem Leben?

Ulmen-Fernandes: Ich finde es spannend, welche Kraft von Orten ausgehen kann. Welche Kraft die Gedanken haben können, der Glaube an etwas. Ob das jetzt ein Gott ist oder ein Talisman. Grundsätzlich hilft es, wenn man an etwas glaubt. Genau darüber spreche ich auch mit unserem Experten, dem Psychologen Leon Windscheid, der sagt, dass es durchaus Sinn macht, nach Lourdes zu pilgern. Wenn man eine schwere Krankheit hat und auf eine Spontan-Heilung hofft – warum nicht dorthin pilgern? Man kann tatsächlich Kraft aus Ritualen, aus Orten, aus Glücksbringern ziehen. Wenn man sich auf diese Reise macht, dann heisst das ja, dass man darauf vertraut, dort Heilung zu erfahren.

Wie verbringen Sie in diesem Jahr Ostern?

Ulmen-Fernandes: An Ostern werde ich mit dem Traumschiff kurz vor Indien sein. Ich versuche meine indische Grossfamilie aufs Schiff zu holen und dann feiern wir dort hoffentlich alle gemeinsam indische Ostern.

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