Shootingstar Glen Powell: Eltern trollen ihn bei „Hit Man“-Premiere

Hollywood-Shootingstar Glen Powell (vorne) mit seinen Eltern bei der

Quelle: Rick Kern/Getty Images for Netflix

Glen Powell mag ein Hollywood-Shootingstar sein, seine Eltern wissen dennoch, wie sie ihn am Boden halten. Bei der Premiere seines neuen Netflix-Films „Hit Man“ in Austin, Texas, nahmen sie ihn auf dem roten Teppich auf die Schippe.

Ungewöhnliche Aktion auf dem roten Teppich bei der Premiere des neuen Netflix-Films „Hit Man“ am Mittwoch im Paramount Theatre in Austin, Texas: Hauptdarsteller Glen Powell (35) erschien nicht allein vor den Fotografinnen und Fotografen. Im Schlepptau hatte der Hollywood-Shootingstar ausgerechnet seine Eltern. Und anders als man vielleicht meinen möchte, ging es ihnen nicht etwa darum, ihren Sohn in möglichst günstigem Licht erscheinen zu lassen.

Glen Powells Familie ist „bekannt dafür, ihn aufzuziehen“

Stattdessen starteten sie hinter dem freundlich strahlenden Schauspieler eine kleine Protestaktion, bei der jeder der beiden einen selbst beschrifteten Pappkarton in die Luft hielt. „Hört auf, zu versuchen, Glen Powell gross zu machen“, war bei seiner Mutter Cindy Powell zu lesen. Sein Vater Glen Powell Sr. hatte ein „Es wird nie passieren“ hinzugefügt.

In den vergangenen Jahren hat sich Powell in Hollywood einen Namen gemacht. Zuletzt war er in „Top Gun: Maverick“ (2022) oder der romantischen Komödie „Wo die Lüge hinfällt“ (2023) mit Sydney Sweeney (26) zu sehen. „Hit Man“ feierte 2023 auf dem Toronto International Film Festival seine Premiere und wurde von den Kritikern sehr gelobt. Wie es scheint, wollen Powells Eltern dennoch dafür sorgen, dass ihm der Erfolg nicht zu Kopf steigt.

„Entertainment Tonight“ sagte der Schauspieler über die jüngste Plakat-Aktion: „Nun, meine Familie – immer meine Mutter und mein Vater – sind dafür bekannt, dass sie mich ein bisschen aufziehen“. Ausserdem erklärte er, dass die Schilder, die seine Eltern hochhielten, von fiesen Posts über ihn auf X inspiriert waren. „Ich lese keine Tweets, aber meine Eltern lesen Tweets – wenn ihr also Mist redet, solltet ihr wissen, dass meine Eltern diese Tweets lesen“, fügte er hinzu. Weiter erklärte Glen Powell: „Sie dachten, das wäre eine lustige Idee, also habe ich es geliebt. Auch wenn sie mich trollen, unterstützen sie mich in jeder Hinsicht.“

Für mehr Bodenständigkeit: Mama Cindy kritisiert seine Looks

Powell und seine Mutter sorgten bereits im Februar für Schlagzeilen, als der Schauspieler verriet, dass sie dafür sorgt, dass er bodenständig bleibt, indem sie seine Looks für den roten Teppich vorab kritisiert. „Glen, weisst du, du könntest damit ein bisschen doof aussehen“, sage sie dann. Den „ET“-Artikel dazu teilte er im Februar auf X und scherzte: „Hat jemand gute Empfehlungen für Pflegeheime? Ich habe das Gefühl, dass es an der Zeit ist.“

Glen Powell hat aktuell zwei grosse Filme am Start. „Hit Man“, unter der Regie von Richard Linklater (63, „Boyhood“), ist ab 7. Juni auf Netflix zu sehen, und ab 18. Juli wird er an der Seite von Daisy Edgar-Jones (25) in der Fortsetzung des Kult-Blockbuster „Twisters“ in die Kinos locken.

Anders als die Eltern des gebürtigen Texaners heizt der texanische Regisseur den Hype um Hollywoods Shootingstar indes ordentlich an. „Es ist Glens Nacht, es ist Glens Sommer, wie es scheint. Es könnte das Jahr von Glen sein“, sagte Linklater bei der „Hit Man“-Premiere dem US-Unterhaltungsnachrichtenmagazin.

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