Quelle: ©2026 The LEGO Group
Deutschland ist erfolgreich in die WM gestartet – und Lukas Podolski traut dem Team von Julian Nagelsmann einiges zu. Bei der „Lego Arena Show“ in München sprach der Weltmeister von 2014 über Zusammenhalt, Titelchancen und sein Leben nach dem Karriereende.
Mit dem 7:1-Sieg gegen Curaçao ist auch Deutschland erfolgreich in die Fussball-WM gestartet. Lukas Podolski (40) traut der deutschen Fussballnationalmannschaft bei der WM 2026 einiges zu. „Ich glaube, die Jungs verstehen sich untereinander gut. Der Zusammenhalt ist wichtig und dass alle Vollgas geben. Am Ende gewinnst du als Mannschaft und die Stimmung in der Kabine muss passen“, sagte der Fussball-Weltmeister von 2014 bei der „Lego Arena Show“ am Sonntag in München. Genau das sehe er beim Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38): „Ich glaube, das tut es und deswegen bin ich optimistisch, dass wir weit kommen werden.“
Mehr als 7.000 Fans feiern in München
Podolski war neben weiteren prominenten Gästen bei dem Event im Münchner BMW Park dabei. Vor mehr als 7.000 Fans vor Ort sowie live auf ProSieben und Joyn duellierten sich in der 90-minütigen Show vier Zweierteams in Fussball-Challenges um den Creator-Cup-Pokal. Während Joko Winterscheidt (47) den offiziellen Startschuss gab, führte Steven Gätjen (53) durch das Fussball-Event. Auch Creator Elias Nerlich (28) war Teil der Show und feierte als Fussball-Quizmaster sein Debüt.
Dem Showabend war eine grosse Community-Aktion vorausgegangen: Über Wochen hinweg hatten Fans und Creators in ganz Deutschland online und offline gemeinsam eine Million Lego-Steine erspielt. Erst mit dem Erreichen dieser Marke öffneten sich die Türen zur Show in München. Winterscheidt setzte schliesslich den letzten Stein und eröffnete damit den Creator Cup.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war ein offizieller Weltrekord: Aus mehr als 250.000 Steinen entstand der grösste Lego-Fussball der Welt. Das Modell misst fünf Meter im Durchmesser, wiegt mehr als 747 Kilogramm und wurde vom Rekord-Institut für Deutschland geprüft und zertifiziert. „Ein Weltrekord! Ich stehe hier zwar als Designer, aber das war eine grossartige Teamleistung“, freute sich Lego-Designer Zio Chao.
Frankreich und Spanien als grösste Gegner
Auch Podolski selbst könnte womöglich einen besonderen Rekord für sich beanspruchen. Auf die Frage, worin er einen Weltrekord aufstellen könnte, sagte er: „Also ich hab in fünf Ländern die Pokale gewonnen. Ich weiss nicht, ob ich da der Einzige bin, aber das haben bestimmt nicht viele geschafft“, lachte der 40-Jährige.
Anschliessend fand vor Ort ein Public Viewing zum Spiel Deutschland gegen Curaçao statt, das die DFB-Elf 7:1 für sich entscheiden konnte. Zu den grössten Konkurrenten im Kampf um den WM-Titel zählt Podolski vor allem zwei Länder: „Frankreich und Spanien haben sehr gute Spieler, eine hohe individuelle Qualität.“ Gleichzeitig betonte er erneut die Chancen der deutschen Mannschaft: „Ich glaube aber auch, dass Deutschland weit kommen wird, weil die Jungs als Team sehr gut funktionieren.“
Auch auf den Trainerbänken sieht Podolski bei dieser WM viel Qualität. „Mittlerweile trainieren auch sehr viele Trainer Mannschaften, die schon auf Club-Ebene ihr Können gezeigt haben. Thomas Tuchel in England oder auch Carlo Ancelotti in Brasilien. Ich glaube, da ist insgesamt eine hohe Klasse!“
Familie und neue Projekte rücken in den Fokus
Podolski selbst hatte Ende Mai seine aktive Fussballkarriere offiziell beendet. Nach vielen Jahren im Profifussball bedeutet dieser Schritt für ihn einen Einschnitt – vom Fussball verabschiedet er sich aber nicht. „Fussball war schon immer ein grosser Teil in meinem Leben. Und das bleibt er ja auch, da ich mit Górnik Zabrze noch viel vorhabe als neuer Eigentümer“, sagte er. Der frühere Nationalspieler sicherte sich die Aktienmehrheit am polnischen Klub Górnik Zabrze, für den Traditionsverein aus Oberschlesien stand er seit 2021 bis zu seinem Karriereende selbst auf dem Platz.
Langweilig dürfte ihm auch künftig nicht werden. Neben seinen Plänen mit Górnik Zabrze habe er noch viele weitere Projekte, erklärte Podolski. Zugleich wolle er privat neue Prioritäten setzen: „Ausserdem möchte ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Mit meiner Frau und meinen Kindern. Das möchte ich mehr in den Fokus rücken.“







