Kanye West und Jimmy Kimmel: Heftige Debatte über Trump

Kayne West steht zu seiner Meinung

Quelle: Tinseltown / Shutterstock.com

Aus einem zunächst lockeren Gespräch über das Zusammentreffen von Kim Kardashian und Donald Trump wurde eine politische Debatte, in der Kanye West am Schluss in Schweigen verfiel.

Zum ersten Mal seit fünf Jahren sassen sich Kanye West (41) und Jimmy Kimmel (50) am Donnerstagabend wieder im Fernsehen gegenüber. Diesmal sah zunächst alles nach einer lockeren Unterhaltung aus. Doch dann lenkte Kimmel das Gespräch auf US-Präsident Donald Trump (72). Er fragte zunächst, ob West Bedenken hatte, seine Frau zu Trump ins Oval Office zu lassen. „Er [Trump] ist ein Player“, antwortete der Rapper darauf und erntete die Lacher des Publikums. Kim Kardashian (37) hatte den Präsidenten im Mai kennengelernt und mit ihm über die Begnadigung der 63-jährigen Strafgefangenen Alice Marie Johnson zu sprechen.

Das Gespräch nahm jedoch schnell Fahrt auf und entwickelte sich plötzlich zu einer politischen Debatte. Auf die Frage, ob Trump ein guter Präsident sei, erklärte West ausführlich, er wolle sich von niemandem sagen lassen, welche politische Meinung er vertreten soll. West hatte sich immer als Trump-Befürworter positioniert. Dies nutzte Kimmel um einen bekannten Ausspruch des Rappers bezüglich der Politik des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush (72) zu zitieren. Damals erklärte er, Bush würde sich nicht um schwarze Menschen kümmern. Mit dem Hinweis auf Trumps aktuelle Grenzpolitik wollte Kimmel schliesslich wissen: „George Bush kümmert sich nicht um Schwarze, was lässt Sie glauben, dass es Donald Trump tut […]“ West schwieg und der Moderator lenkte die Sendung in eine Pause.

Zuletzt war der Musiker 2013 zu Gast bei „Jimmy Kimmel Live!“ gewesen, um über den Schlagabtausch zu reden, den er sich mit dem Moderator auf Twitter geliefert hatte. Kimmel hatte damals ein Interview des Rappers parodiert.

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