Demokraten erobern Repräsentantenhaus: So feiern die Stars

Amy Schumer und viele weitere US-Stars haben sich zu den Ergebnissen der Kongresswahlen geäußert.

Quelle: Tinseltown / Shutterstock.com

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch fanden in den USA die Midterm Elections statt, bei denen die Republikaner die Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren haben. Bei den Stars sorgte das Ergebnis für Jubelrufe.

Bei den Kongresswahlen in den USA haben die Republikaner von Präsident Donald Trump (72) ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren. Nachdem zahlreiche Promis zuvor die Bürger vor allem via Instagram dazu aufgerufen hatten, an die Wahlurnen zu gehen, nutzten sie die Plattform nun, um sich zu den Wahlergebnissen zu äussern. Auch wenn der Senat weiter in der Hand der Republikaner bleibt, überwiegt die Freude über den Erfolg für die Demokraten im Repräsentantenhaus. Dort werden sie von nun an das Sagen haben.

Amy Schumer (37, „I Feel Pretty“) zeigte in den letzten Wochen, dass sie nur allzu gerne gegen Donald Trump und seine Politik kämpft. Die US-Komikerin freute sich sichtlich über das Ergebnis und postete ein Bild von ihrer Hundedame Tati. Dazu schrieb sie diesen witzigen Dialog: „Ich: ‚Tati, die Demokraten haben das Haus zurückbekommen !!! Zum ersten Mal sind mehr als 100 Frauen im Haus. Ein Teil des heutigen Abends ist enttäuschend, aber wir kommen der Sache näher und wir können mit dem gewonnenen Haus viel erreichen!‘ Tati: ‚Dann können wir ja jetzt ins Haus gehen.'“

Schauspielerin Olivia Wilde (34) hatte ihre Mutter im Wahlkampf unterstützt. Die Journalistin und Filmemacherin Leslie Cockburn wollte als Demokratin den Republikanern einen Sitz im Repräsentantenhaus abjagen. Doch sie konnte mit ihrer Tochter keine Siegesfeier abhalten. Gegenkandidat Denver Riggleman gewann in ihrem Wahlkreis. Auf Instagram zeigte sich Olivia Wilde wild entschlossen, weiterzukämpfen. Zu einem Foto ihrer Mutter am Wahlabend schrieb sie: „Wir haben vielleicht diesen Kampf verloren, aber es hat uns nur entschlossener gemacht. Es ist an der Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und an die Arbeit zu gehen. Heute Nacht haben wir einen grossen Schritt nach vorne gemacht, und wir müssen die blaue Welle am Laufen halten! Ich danke allen, die an dieser Kampagne mitgearbeitet haben. Ihr habt mir meinen Glauben an dieses Land wiedergegeben.“

„Es gibt etwas zu feiern“

Auch „Will & Grace“-Star Debra Messing (50) drückte ihre Freude über die Wahlergebnisse mit einem langen Posting auf Instagram aus: „Wir haben das Haus zurückgewonnen und das ist ein Grund zum Feiern“, schrieb die Schauspielerin. Sie freue sich besonders über die Erfolge der Frauen und, dass es den ersten „offen schwulen Gouverneur“ gibt. „Wir mussten zwar einige traurige Verluste hinnehmen, aber morgen starten wir von Neuem. Wir werden weiter für Integrität und Gleichheit sowie Anstand und Gerechtigkeit kämpfen. Gott segne Amerika. Süsse Träume.“

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We won the House back and that is something to celebrate. There will be accountability; the checks & balances that our forefathers imagined. Women won all across this country. Muslim, Latino, Native American, Asian, African American—every beautiful color of the rainbow. That is something to celebrate. The first openly gay Governor, the first openly gay Native American House member, many exciting new governorships-all something to celebrate. Tonight everyone who stumped and called and canvases and texted can feel a sense of pride that it brought about change. We had some heartbreaking losses, for sure, but we will start again tomorrow. We will continue to fight for integrity and equality and decency and justice. God bless America. Sweet dreams.

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Der einstige „Desperate Housewives“-Star Eva Longoria (43) freute sich ebenfalls über das Ergebnis und schrieb zu einem Instagram-Bild, das das Ergebnis auf dem TV-Bildschirm zeigt: „Ja!!!! Lasst das Regieren beginnen!“

TV-Star Mischa Barton (32) hielt sich kurz und fasste das Ergebnis mit einem Satz zusammen: „Wir haben keine Mehrheit in der Regierung, wir haben eine Mehrheit in der Regierung, die mitmacht.“