Ellen Page: In Hollywood riet man ihr vehement vom Outing ab

Ellen Page (l.) mit ihrer Ehefrau Emma Portner

Quelle: Kathy Hutchins / Shutterstock.com

Dass Ellen Page erst 2014 ihr Outing hatte, lag an der Traumfabrik. Dort habe man ihr lange Zeit zu einem Doppelleben geraten.

Anfang 2014 hat Schauspielerin Ellen Page (32) der Öffentlichkeit mitgeteilt, homosexuell zu sein. In der Traumfabrik war das schon wesentlich länger bekannt, Page sei allerdings vehement und lange Zeit auch erfolgreich eingeredet worden, sich nicht zu outen. Das hat der Star aus „Juno“ und „Inception“ nun im Interview mit der Seite „Net-A-Porter“ verraten.

„Als ich bekannter wurde haben mir Leute aus der Industrie ausdrücklich gesagt, niemand dürfe erfahren, dass ich lesbisch bin.“ Ausserdem sei sie in vielen Situationen dazu gezwungen worden, bei Veranstaltungen in Kleidern und High-Heels aufzutauchen – „Als würden Lesben keine Kleider und hohe Schuhe tragen.“ Nie wieder wolle sie sich zu derartigen Dingen zwingen lassen, so Page im Interview.

Trotz der Geheimhaltung kamen schliesslich Gerüchte über ihre Homosexualität auf, was ihr mental schwer zugesetzt habe: „An jeder Kasse, in jeder Tankstelle sah ich Klatschmagazine mit einem Bild von mir und der Frage auf dem Cover: ‚Ist Ellen Page lesbisch?‘ Das war für meine psychische Gesundheit extrem schädlich.“ Seit 2018 ist Page mit der kanadischen Tänzerin Emma Portner verheiratet.

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