Boris Beckers Insolvenz-Auflagen wurden bis 2031 verlängert

Boris Becker wollte bis Ende 2019 eigentlich schuldenfrei sein

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Die geplante Schuldentilgung von Boris Becker scheint nicht aufzugehen. Die Insolvenz-Auflagen des einstigen Tennis-Asses wurden bis 2031 verlängert.

Überraschender Rückschlag für Boris Becker (51). Die Tennislegende, die bis Ende dieses Jahres ursprünglich schuldenfrei sein wollte, sieht sich verlängerten Insolvenz-Auflagen gegenüber. Wie der staatliche Insolvenz-Dienst in London am Dienstag bekannt gegeben hat, sei die Insolvenz des 51-Jährigen um ganze zwölf Jahre verlängert worden. Die Rede ist vom 16. Oktober 2031.

Die Gründe der mehrjährigen Verlängerung gehen aus dem offiziellen Schreiben ebenfalls hervor. Becker soll einen Teil seiner Vermögenswerte nicht offengelegt haben. Mitte Oktober habe er den neuen Auflagen bereits zugestimmt.

Im Juni 2017 wurde das Insolvenzverfahren gegen den dreimaligen Wimbledon-Sieger eröffnet. Ein Jahr darauf erklärte er in einem Interview mit dem „Top Magazin Frankfurt“: Er habe damals Vermögenswerte von rund 5,1 Millionen Euro offengelegt. „Der Hauptgläubiger, eine englische Privatbank, meint, ich schulde ihnen mehr als doppelt so viel, aufgrund von 25 Prozent Zinsen, die sie auf diese Schuld aufgerechnet haben. Das ist weder rechtskräftig noch rechtswirksam.“