Kanye for President: Predigerin soll seine Vize-Präsidentin werden

Kanye West hat Großes vor - alleine an der Umsetzung hapert es noch

Sollte es Kanye West wirklich ins Weisse Haus schaffen, würde er sich anscheinend den geistlichen Beistand sogleich als Vize-Präsidentin mit ins Boot holen.

Wie ernst es Kanye West (43, „Yeezus“) mit seinem Unterfangen meint, Donald Trump (74) als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika abzulösen, weiss wohl nur der Rapper selbst – wenn überhaupt. Nachdem er in diversen Bundesstaaten bereits Deadlines zur Anmeldung als unabhängiger Kandidat versäumt hat, lieferte er nun den Antrag in Arkansas rechtzeitig ab. Hierbei sei laut der US-Seite „TMZ“ erneut bestärkt worden, dass West offiziell mit einer Frau namens Michelle Tidball als seine Vize-Präsidentin ins Rennen gehen will. Zum Vergleich: der Demokrat Joe Biden (77) hat bislang noch keinen „Running Mate“ verkündet.

„Michelle wer?“, fragen sich nun nicht nur US-Bürger. Tidball ist auf der politischen Bühne ebenso wie West ein unbeschriebenes Blatt und beschreibt sich auf ihrer Homepage als „Coach für Leben und Spiritualität“. Zudem betreibt sie ein Online-Portal, das sich mit dem Studieren der Bibel beschäftigt. Schon Anfang Juli in einem „Forbes“-Interview hatte West ihren Namen für die Vize-Präsidentschaft ins Gespräch gebracht, nun tauchte er offenbar auf einem offiziellen Formular auf.

Angesichts der Tatsache, dass Wests Kampagnen-Team in zahlreichen Bundesstaaten nicht die vorgegebenen Fristen eingehalten hat, dürften seine Chancen auf einen Wahlerfolg jedoch verschwindend gering sein. Die Wege des West mögen zuweilen unergründlich sein, ins Weisse Haus werden sie ihn so aber sicherlich nicht führen.