Kristen Wiig: So schwierig war ihr Weg zum Mutterglück

Kristen Wiig ist seit 2019 mit Schauspieler und Regisseur Avi Rothman verlobt

Seit knapp neun Monaten ist Kristen Wiig Mutter von Zwillingen. Ihren Weg zum Mutterglück beschreibt sie rückblickend als „schwierig“.

US-Schauspielerin Kristen Wiig (46, „Brautalarm“) und ihr Verlobter Avi Rothman sind seit knapp neun Monaten Eltern von Zwillingen. Ihr Weg zur Mutterschaft war allerdings kein leichter, wie sie in der kommenden US-Ausgabe des Magazins „InStyle“ verrät. Rückblickend bezeichnet sie die vergangenen Jahre sogar als „schwierigste Zeit“ in ihrem Leben.

Erst nach jahrelangen Versuchen, durch künstliche Befruchtung schwanger zu werden, entschieden sich Wiig und Rothman schlussendlich dazu, den Baby-Traum mithilfe einer Leihmutter zu verwirklichen. „Wir sind seit ungefähr fünf Jahren zusammen“, berichtet die Schauspielerin. „Drei davon haben wir in einem Nebel der künstlichen Befruchtung verbracht.“ „Emotional, geistig und medizinisch“ sei es vermutlich die „schwierigste Zeit“ in ihrem Leben gewesen, sagt die 46-Jährige weiter, die ihren Worten zufolge damals nicht sie selbst war.

Ich wurde traurig, wann immer jemand danach fragte

Der Prozess der künstlichen Befruchtung mitsamt den Hormonspritzen war Teil des Alltags geworden, erzählt der „Ghostbusters“-Star im Interview. Mit ihm seien „viele Emotionen verknüpft“, da man „immer nahe am Telefon“ sitze und Testresultate bekomme, die in diesem Fall regelmässig negativ ausfielen, auch wenn es ab und zu „einen guten Monat“ gegeben habe. „Es bedeutete viel Stress und Kummer“, erinnert sich Wiig, die irgendwann schlicht aufhörte, über ihre erfolglosen Versuche zu sprechen. „Ich wurde traurig, wann immer jemand danach fragte.“

Von der Möglichkeit, mithilfe einer Leihmutter Nachwuchs zu bekommen, wollte die Schauspielerin zuerst nichts wissen. „Nein. Erwähnen Sie das niemals wieder. Ich werde schwanger“, habe Wiig zu dem Arzt gesagt, der sie auf Alternativen hinwies. Irgendwann habe sie dann jedoch schweren Herzens „realisiert, dass ich einfach Hilfe brauchte“, so Wiig. „Gott sei Dank haben wir die grossartigste Leihmutter gefunden.“

Die Schauspielerin plagten quälende Fragen

Während der Schwangerschaft plagten den Hollywood-Star weiterhin quälende Fragen, beispielsweise warum man nicht selbst in der Lage gewesen war, die Zwillinge auszutragen. Am Ende stand jedoch eine Erkenntnis: „Sie [die Leihmutter, Red.] machte uns das grossartigste Geschenk“, so Wiig. „Ich wollte einfach nur, dass sie bald hier sind.“

Mitte Juni hatte das US-Magazin „People“ unter Berufung auf einen Insider berichtet, dass Kristen Wiig und Avi Rothman vor wenigen Monaten Eltern geworden sind. Die britische „Daily Mail“ präsentierte ihren Lesern zudem Fotos, die die kleine Familie bei einem Spaziergang zeigen. Die Schauspielerin selbst hatte sich nicht öffentlich geäussert – bis jetzt.