Ramen – dieser Foodtrend aus Japan ist der neueste Hype

Kylie Jenner ist ein bekennender Ramen-Fan! Der Reality-Star hat sogar sein ganz eigenes Ramen-Rezept kreiert und wurde dafür im Netz gefeiert.

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Sushi war gestern, Ramen heisst der neueste Food-Hype! Die traditionelle Nudelsuppe aus Japan erobert aktuell die Metropolen der Welt und ist das neue Lieblingsessen vieler Stars. Was die Suppe so besonders macht? Wir decken auf…

Sushi war gestern – der neueste kulinarische Hype aus Japan heisst Ramen! Stars wie Kylie Jenner (21, „Life of Kylie“) sollen der Nudelsuppe längst verfallen sein und auch hierzulande erobert das japanische Soulfood die Metropolen und Instagram-Accounts einschlägiger Food-Blogger. Was es mit Ramen auf sich hat und wie man sie richtig zubereitet, verraten wir hier…

Was ist Ramen?

Ramen nennen die Japaner ihre handgezogenen Weizennudeln, die auch der Suppe ihren Namen geben. Die Nudelsuppe ist dort seit jeher ein Nationalgericht, wobei sie früher eher als Arme-Leute-Essen galt und der Resteverwertung diente. Ramen bestehen grundsätzlich aus fünf Bestandteilen: einer kräftigen Brühe, einer Würze, Nudeln und verschiedenen Einlagen wie etwa Gemüse, Fleisch oder Fisch sowie leckeren Toppings.

Heute herrscht ein regelrechter Boom um das Geschäft mit den Ramen-Gerichten, die in Japan das Fast Food Nummer eins sind. Allein in Tokyo soll es rund 5’000 Ramen-Restaurants geben, die sich teilweise sogar voll und ganz auf die pikante Nudelsuppe spezialisiert haben. Auch in den USA, vor allem in New York, werden Ramen schon seit längerem gehyped.

Die Brühe bildet die Basis

Eine üppige Brühe ist die Basis für die Ramensuppe. Sie wird wahlweise mit oder ohne Fleisch bzw. Knochen angesetzt. In Japan werden nach traditioneller Art meist Schweineknochen oder ganze Hühner zum Kochen der Brühe verwendet. Wichtig ist, dass diese lange genug gekocht werden (man spricht von acht Stunden!) und aus guten Zutaten bestehen. Mittlerweile sind aber auch leichtere Brühen auf Fischbasis sehr beliebt. Vegetarier und Veganer können auf den altbewährten Gemüse-Mix aus Lauch, Sellerie, Zwiebel und Karotte zurückgreifen.

Tare – die Würze für die Brühe

Nicht nur die Brühe selbst sorgt für den unverkennbaren Geschmack der Ramen, sondern auch die Würze „Tare“, mit der sie verfeinert wird. Die klassische Variante besteht aus Sojasosse, Miso und Meersalz. Aber auch Gewürzpasten oder Öle wie etwa Chili-, Ingwer-, Knoblauch- oder Erdnussöl verleihen der Suppe noch mehr Tiefgang. Das Öl sorgt zudem dafür, dass die Nudeln besser geschlürft werden können. Denn, das sollte man unbedingt wissen: Ramen werden geschlürft und nicht gebissen – das soll Unglück bringen!

Das macht die Ramen-Nudeln so besonders

Das besondere an den Nudeln ist, dass sie nur aus Weizenmehl und Wasser bestehen. Optisch erinnern sie an dicke, sehr lange Spaghetti. Idealerweise sollen sie leicht bissfest sein und sich dennoch mit der aromatischen Brühe vollsaugen. Ramen-Nudeln sind bei uns in gut sortierten Supermärkten oder in Asia-Läden erhältlich. Alternativ können auch Soba- oder Udon-Nudeln verwendet werden.

Typische Toppings für Ramen

Was die Toppings angeht, so sind der kulinarischen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Besonders beliebt sind Algen, Pilze, Tofu und Sprossen. Aber auch Schweinebauch, Rettich und Lotuswurzeln sowie Nüsse und Kräuter sorgen für Abwechslung. Was den Japanern auf keinen Fall in ihrer Ramensuppe fehlen darf: das halbe, eingelegte Ei!