Das macht den Mauritius-Wasserfall unterirdisch schön

Ist der Mauritius-Wasserfall wirklich ein Wasserfall?

Ein Naturphänomen an der südlichen Spitze von Mauritius sucht seinesgleichen. Direkt vor dem Berg Le Morne Brabant scheint es, als würde sich der Indische Ozean auftun und tonnenweise Wasser verschlucken. Ein Wasserfall, der also „im Meer ins Meer stürzt“? Zumindest fast…

Wenn man an Mauritius denkt, schiessen einem Bilder von Palmen, weissem Sandstrand und türkisfarbenem Meer durch den Kopf. Aber dort soll es noch mehr geben: einen mysteriösen Unterwasser-Wasserfall! Wir haben das Naturphänomen genau unter die Lupe genommen. Fake oder echt?

Die atemberaubenden Bilder sind echt und nicht erfunden. Was aber wie ein unter Wasser liegender Wasserfall aussieht, ist in Wirklichkeit eine optische Täuschung. Was für unser Auge wie Wasser aussieht, das in die Tiefe stürzt, ist in Wahrheit Sand! Die Strömungen und der Sog des Ozeans sind so stark, dass der Sand von der südwestlichen Küste der Insel wegspült und in die tieferliegenden Regionen des Meeres geleitet wird.

Ist der Wasserfall also echt? Jein. Eine Art „Fall“ ist es schon, aber anders als für das menschliche Auge dargestellt, stürzen sich nicht Wasser-, sondern eben Sandmassen in die Tiefe. Wer den Bildern nicht so recht traut, kann das Schauspiel auch über Google Maps bewundern – oder im nächsten Urlaub einen Abstecher nach Mauritius machen und sich mit eigenen Augen vom „Sandfall“ überzeugen.

Vorheriger ArtikelWeg mit der Winterblässe: So bereiten wir unsere Haut auf Sonne vor
Nächster ArtikelAshley Graham zeigt stolz ihren After-Baby-Body