Kronprinzessin Leonor beim Fahnenschwur in Saragossa

Kronprinzessin Leonor von Spanien inmitten ihrer Kadettenkollegen beim Fahnenschur in Saragossa.

Quelle: imago images/CordonPress

Kronprinzessin Leonor leistete ihren Fahnenschwur als Kadettin der Militärakademie von Saragossa. Der König und die Königin waren ebenfalls vor Ort.

Kronprinzessin Leonor (17) absolviert derzeit ihre Grundausbildung beim spanischen Militär. In diesem Zusammenhang stand nun ein wichtiger Termin an, dem auch ihre Eltern, König Felipe (55) und Königin Letizia (51), beiwohnten: die Vereidigungszeremonie an der Militärakademie im spanischen Saragossa.

Unter anderem leistete die Prinzessin von Asturien in ihrer Militäruniform dabei den Fahnenschwur (Jura de Bandera) und küsste traditionsgemäss die spanische Flagge, nachdem sie ihrem König den Treueeid geschworen hatte. Ausserdem marschierte sie mit ihren Kadettenkollegen im Innenhof der Akademie und sie präsentierte das Gewehr. Nach dem Ertönen der spanischen Hymne nahm König Felipe, der die Zeremonie leitete, die Truppen in Augenschein und ging dabei auch an seiner Tochter vorbei. Beide blieben professionell ernst.

Prinzessin Leonor, die Ende dieses Monats 18 Jahre alt wird, hatte für diesen Moment die ganze Woche über vier Stunden am Tag geprobt, wie lokale Medien berichteten. Leonors Ausbildung in Saragossa folgt während der Woche einem strengen Stundenplan, aber die Prinzessin kann an den Wochenenden nach Hause, sofern keine Manöver stattfinden.

Prinzessin Sofia war nicht dabei

Auch Letizia, die den König begleitete, liess sich ihren Stolz kaum anmerken. Während der Monarch seine Militäruniform trug, entschied sie sich für ein ärmelloses hellblau-schwarz gepunktetes dreiviertellanges Kleid mit betonter Taille. Leonors Schwester, die 16-jährige Infantin Sofia von Spanien, war bei der Veranstaltung am heutigen Samstag nicht anwesend, da sie am UWC Atlantic College in der walisischen Grafschaft Vale of Glamorgan studiert. Die Schule wird wegen ihres fortschrittlichen Bildungskonzepts und ihrer malerischen Burgkulisse oft als „Hippie-Hogwarts“ bezeichnet.

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