Physik-Genie Stephen Hawking ist tot

Stephen Hawking bei einem Auftritt in London

Quelle: KGC-03/starmaxinc.com/ImageCollect

Der britische Astrophysiker Stephen Hawking ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Das gab seine Familie bekannt.

Stephen Hawking (1942-2018), einer der bekanntesten Wissenschaftler der Welt, ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Wie seine Familie am Mittwochmorgen bekannt gab, starb der Astrophysiker in seinem Haus in Cambridge.

Hawkings Kinder Lucy (47), Robert (50) und Tim (38) teilten laut „Guardian“ in dem Statement mit: „Wir sind zutiefst betrübt, dass unser geliebter Vater heute gestorben ist. Er war ein grossartiger Wissenschaftler und ein aussergewöhnlicher Mann, dessen Werk und Vermächtnis viele Jahre weiterleben werden. Sein Mut und seine Beharrlichkeit zusammen mit seiner Brillanz und seinem Humor inspirierten Menschen auf der ganzen Welt.“

Grosse Erfolge als Autor

Hawking litt an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS. Mit 21 Jahren bekam er die Diagnose, seine Ärzte gaben ihm damals noch zwei Jahre zu leben. Durch die Krankheit verlor Hawking seine Bewegungsfähigkeit, seit 1968 war er auf einen Rollstuhl angewiesen. Er kommunizierte über einen Sprachcomputer. Trotz der Diagnose setzte er sein Studium fort und lieferte bedeutende Arbeiten zur Kosmologie, Allgemeinen Relativitätstheorie und der Physik der Schwarzen Löcher.

Grosse Erfolge feierte der Physiker unter anderem auch mit dem populärwissenschaftlichen Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“. Der gefeierte Kinofilm „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ (2014) basiert auf dem Leben von Stephen Hawking und zeigt dessen aussergewöhnliche Karriere und Liebesbeziehung zu seiner Ehefrau Jane (73). Anfang der 90er Jahre ging die Ehe in die Brüche. Danach lebte Hawking mit seiner Pflegerin Elaine Mason zusammen, die er 1995 heiratete. Die Ehe hielt bis 2006.

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