„Kampf der Realitystars“: Sarah Knappik verkauft Seele für nichts

Sarah Knappik isoliert sich endgültig bei "Kampf der Realitystars".

Quelle: RTLZWEI

Wendungsreiches Halbfinale bei „Kampf der Realitystars“: Sarah Knappik gerät mit vier Kollegen auf die Nominierungsliste, befreit sich aber mit einem fragwürdigen Schritt. Doch das war es noch nicht, denn heute „wird Fernsehgeschichte geschrieben“ (Emmy Russ).

Halbfinale am Star-Strand: „Kampf der Realitystars“ biegt mit Folge neun (Mittwoch, 20:15 Uhr bei RTLzwei, auch bei RTL+) auf die Zielgerade. Und „die Bude ist voll“, wie Matthias Mangiapane (39) richtig schliesst. Noch zehn Realitystars sind im Rennen. Als der Starblitz angeflogen kommt, geht deshalb die Angst um, dass jetzt schon dezimiert wird.

Bestrafungsspiel entpuppt sich als Safety-Spiel

Doch der Starblitz verkündet nur das obligatorische Bestrafungsspiel. Die Kandidaten müssen in zwei Fünferteams zu einer Runde Memory antreten. Es gilt dabei, Schlagzeilen dem Bild des jeweiligen Promis zuzuordnen, den sie betreffen. Dieter Bohlen (69) und Penisbruch zum Beispiel. Ein leichtes für die trashgestählten Realitystars. Die Gruppe aus Matthias, Sarah Knappik (36), Lukas Baltruschat (28), Aneta Sablik (34) und Bernd Kieckhäben (32) stellt sich minimal schlechter an.

Die Verlierer rechnen schon mit dem Schlimmsten. Dem Entzug von Koffern, Betten oder, noch schlimmer, Schminke. Doch es kommt noch härter: Das Bestrafungsspiel entpuppt sich als verkapptes Safety-Spiel. Die Gewinner des Trash-Memorys sind sicher im Finale, nur die Verlierer dürfen in dieser Folge nominiert werden. Damit keiner in der Sala vergisst, wer wer ist, müssen Matthias, Sarah, Lukas, Aneta und Bernd ein rotes Stirnband mit dem Schriftzug „Nominiert“ tragen.

„Du bist das Falscheste, was Deutschland gesehen hat“

Doch auch die Stars ohne Stirnband dürfen sich noch nicht ganz sicher sein, warnt die Spielleitung. Denn ein Loser darf sich freikaufen. Das Angebot hat natürlich Dornen. Die Verlierer werden einzeln ins Redaktionsbüro gerufen. Dort können sie auf einer Liste ankreuzen, was sie sich und ihren Mitbewohnern wegnehmen würden. Koffer, Kaffee, Zigaretten und Co. Der Star mit den meisten Kreuzen darf sein Stirnband an einen Konkurrenten aus dem Gewinnerteam weiterreichen.

Aneta, Lukas und Matthias lehnen das unmoralische Angebot entrüstet ab. Ausgerechnet der stets um Harmonie und sozialen Ausgleich bemühte Bernd setzt sechs Kreuze. Doch Sarah toppt ihn leicht mit der doppelten Anzahl.

Als das Ergebnis verkündet wird, ist das Geschrei gross. „Du bist die Ratte, du verkaufst jeden“, schreit Matthias. Der erste Ausraster des Realitydarstellers, der seinem Ruf als „schwarze Mamba“ (Selbsteinschätzung) in dieser Staffel bisher nicht gerecht wurde. „Das ist das Falscheste, was hier passiert ist“, sekundiert Emmy Russ (24). Alle Koffer werden eingezogen, zudem muss Sarah auf dem Sofa schlafen. Diese Bürde nimmt ihr Lukas aus falsch verstandener Ritterlichkeit ab.

Sarah darf nun ihr Stirnband weiterreichen. Sie entscheidet sich für Emmy, kein Wunder nach deren Tirade. „Du bist das Falscheste, was Deutschland gesehen hat“, kreischt Emmy. „Wie kann ein Mensch so ekelhaft sein.“ Bernd geht ebenfalls lautstark dazwischen. Er hat ein schlechtes Gewissen, dass sich alle auf Sarah einschiessen, obwohl er seinen Kollegen ja auch Privilegien streichen wollte.

„Gerechtigkeit siegt“: Wendung im Safety-Spiel

Im Safety-Spiel kann sich ein Stirnbandträger mit sportlich fairen Mitteln retten. Die Stars treten in Zweierteams an, immer ein Kandidat mit und einer ohne Nominiertenstatus. Je ein Kandidat muss einen Satz auswendig lernen und ihn an den Kollegen weitertragen. Der muss ihn anschliessend fehlerfrei aufsagen. Damit es nicht so einfach ist, lenkt ein Mitarbeiter der Show die Teilnehmer mit sinnlosen Fragen ab.

Es kommt, wie es nach Sendungsdramaturgie kommen musste. Emmy gewinnt das Spiel mit Eva Benetatou (31). Keine wirkliche Überraschung, das krawallige Sendungsküken Emmy ist schliesslich viel, aber nicht doof.

„Heute wird Fernsehgeschichte geschrieben“, sagt Emmy, bevor sie mit grosser Geste das Stirnband zurück an Sarah reicht. „Gerechtigkeit siegt. Du hast uns für nichts verkauft.“

Wer muss neben Sarah gehen?

Sarah Knappik ist also raus. So viel ist schon vor der Münzvergabe klar. So läuft es dann auch tatsächlich, eine Begründung können sich die Realitystars sparen. Emmy verliert nicht mal ein Wort.

Doch wen erwischt es noch? Schliesslich müssen heute zwei Stars gehen. Die Auswahl ist nicht gross, es entscheidet sich zwischen Aneta, Bernd, Lukas und Matthias. Gegen Ende liegen Aneta und Lukas gleichauf, sie wegen ihrer Farblosigkeit und er, weil er von vielen als stärkster Konkurrent wahrgenommen wird. Der Muskelmann mit „Herz aus Gold“ (Bernd) darf bleiben. Ex-„DSDS“-Gewinnerin Aneta muss gehen und sich anhören, dass sie für das harte Reality-Game vielleicht nicht gemacht ist. Ein grösseres Kompliment gibt es kaum.

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