„Die Höhle der Löwen“: Der frechste Deal der Show-Geschichte

Bereits der erste Deal bei „Die Höhle der Löwen“ hatte es in sich: Die Löwen liessen eine Million springen für die App „Too Good To Go“.

In der neuesten Folge der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“ ging es hoch her. „Der frechste Auftritt“ in der Show-Geschichte beinhaltete die Rekordsumme von einer Million Euro – von Frank Thelen (42), Dagmar Wöhrl (63), Carsten Maschmeyer (58), Ralf Dümmel (50) und Judith Williams (45). Ausserdem brachte ein älterer Herr die Löwen zum Schwärmen und mit männlicher Intimpflege wurde es schlüpfrig…

„Too Good To Go“

Allein in Deutschland landen jedes Jahr 18 Millionen Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Dem wollen Peter Wiedeking (45), Julian Stützer (31), Thomas Björn Momsen (25), Klaus Pedersen (26) und Stian Olesen (29) entgegenwirken. Die deutsch-dänischen Gründer haben die App „Too Good To Go“ entwickelt. Dort wird angezeigt, in welchen Restaurants es vergünstigtes Essen zu kaufen gibt, das sonst entsorgt werden würde. Das Start-up will 1’000’000 Euro für fünf Prozent Firmenanteile. Unter den Löwen entsteht eine hitzige Diskussion. Doch der Reihe nach sagen alle den Deal ab – obwohl die Idee Anklang findet.

„Geld ist ja nicht alles“, heisst es da von Seiten der Gründer. Sie feilschen um ihren Deal. Wie wäre es mit 300’000 Euro von jedem Löwen? Zweimal ziehen sich beide Seiten zu Beratungen zurück. Die Löwen sind plötzlich wieder Feuer und Flamme und würden jeder 200’000 Euro beisteuern. Ausserdem könnte jeder Investor etwas zum Erfolg beitragen. Der Deal kommt dann auch tatsächlich zustande – für eine Million Euro – mit der Hilfe von allen Löwen. „Der frecheste Auftritt in ‚Der Höhle der Löwen'“, bescheinigt Frank Thelen „Too Good To Go“. Und Carsten Maschmeyer spricht von einem Rekord-Deal – es ist der erste Millionen-Deal der Show!

„Blinkerhandschuh“

Gleich als nächstes kommt Harald Gerhard (69). Er stellt seinen „Blinkerhandschuh“ vor. Denn warum haben Autos einen Blinker, aber Fahrräder nicht? Der „Blinkerhandschuh“ könne auch für Schulkinder, Inliner- oder Skateboardfahrer eingesetzt werden, ist sich Gerhard sicher. Sein Produkt hat Potential – Ralf Dümmel und Dagmar Wöhrl bieten die 80’000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile. „Mein Lieblingspartner war der Herr Dümmel“, ist Harald Gerhard am Ende „super glücklich“. Der 69-Jährige hinterliess bei allen Löwen einen bleibenden Eindruck: „War der nicht zum Verlieben, der Mann?“ schwärmte Judith Williams.

„Sqyle“

Ist das nächste Produkt zum Verlieben? Es geht zumindest um die Liebe. Wanda Egger (43) präsentiert den Löwen ihre Dating-App „Sqyle“. Bei der gebürtigen Französin geht es vor allem um die Exklusivität, denn nur die Mitglieder entscheiden, wer die nächsten Mitglieder der Community werden. „Aber das ist nur der Anfang. Die App ist die Tür zu einer ganzen Welt von Dienstleistungen, um Dates schöner und bequemer zu machen“, erklärt die Gründerin. Sie bietet 10 Prozent der Firmenanteile und möchte dafür 120’000 Euro. Doch der Funke will bei den Investoren nicht wirklich überspringen. Am Ende muss Wanda Egger weiter auf die Suche nach Inverstoren gehen.

„IntHim“

Schlüpfriger geht es dann mit Francesco Indirli (33) zu. Er hat sich die männliche Intimpflege als Flaggschiff ausgesucht und dafür die Pflegelinie „IntHim“ entwickelt. Nach dreijähriger Entwicklungszeit bietet er eine Waschlotion und das Comfort-Gel an, die den männlichen Intimbereich pflegen und erfrischen sollen. Der Italiener sucht vor allem einen strategischen Partner. Er bietet 20 Prozent der Firmenanteile für 100’000 Euro. Das Tabuthema kommt bei den Löwen überraschend gut an. Carsten Maschmeyer ist der Deal offenbar zu „dirty“, er steigt aus. Auch Frank Thelen lehnt ab.

Die drei anderen Investoren haben Interesse. Doch mit wem will Indirli zusammenarbeiten: Dagmar Wöhrl, Judith Williams oder Ralf Dümmel? Judith Williams sieht in dem Deal eine „aufregende Partnerschaft“ – und mehr als nur Intimpflege. Sie sieht eine Chance, die Marke auszubauen. Das hat Francesco Indirli überzeugt. Er schlägt zu. Für 100.000 bekommt Williams 40 Prozent der Firmenanteile. Wird bald jeder Mann auf „IntHim“ setzen?

„Biskitty“

Am Ende wird es süss und lecker. Flavio Cuoni (33) und Othmar Müller (40) aus Wien stellen „Biskitty“ vor. Sie haben den weltweit ersten 3D-Tortenkonfigurator entwickelt. Über die Webseite von „Biskitty“ können individuelle Wunschtorten kreiert werden: Durchmesser, Geschmack, Farbe, Muster sowie Verzierung und Topper können Interessierte selbst bestimmen. Die Gründer bieten 25 Prozent und wollen 100’000 Euro. Judith Williams verköstigt nicht nur ihr Probierstück. Zwar überzeugen die Torten im Geschmack, doch mit dem Deal kann sich trotzdem keiner der Löwen anfreunden. Judith Williams erlebte dafür eine andere Überraschung…

Der Erfolg von „Pony Puffin“

Judith Williams stürzte sich schliesslich voller Vorfreude auf weitere Torten, die im Showroom präsentiert wurden – doch sie wurde enttäuscht: Die meisten waren aus Styropor! Eine positive Überraschung hat die Löwin dafür mit „Pony Puffin“ erlebt. In einem Beitrag wird der sensationelle Erfolg des Produktes gezeigt. Die ultimative Wunderwaffe für Pferdeschwanz-Probleme ging durch die Decke. Bei DM war das Produkt „nach einem Tag“ ausverkauft, bei Amazon bereits „in 15 Minuten“ und auch über den Homeshopping-Kanal HSE24 war der Andrang gross. Es soll Wartelisten geben. Was für eine Erfolgsgeschichte!

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