Christian Rach: Corona-Massnahme für Restaurants ist „brutal und hart“

Die Gastronomie wird von den neuen Corona-Massnahmen erneut hart getroffen. Starkoch Christian Rach hält die Massnahme für „brutal und hart“ und fügt hinzu: „Vermutlich bleibt uns aber keine andere Wahl.“

Wegen der stark gestiegenen Corona-Zahlen haben Bund und Länder erneut massive Einschränkungen beschlossen. Besonders betroffen ist davon wieder die Gastronomie: Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen müssen schliessen, erlaubt bleibt die Lieferung und Abholung von Essen. Die Massnahme, die am 2. November in Kraft tritt und vorerst bis Monatsende gilt, bezeichnet Starkoch Christian Rach (63) als „brutal und hart“. Im Interview mit spot on news fügt er hinzu, es treffe „auch die Mehrzahl der Unternehmen, die sich penibel an die Vorschriften gehalten haben und darüber hinaus noch eigene Konzepte entwickelt haben. Vermutlich bleibt uns aber keine andere Wahl“.

„Der Hoffnungsschimmer“ für den TV-Star sind die Hilfen vom Staat: „Wenn wirklich 75 Prozent des Umsatzes von 11/2019 ausgezahlt werden und dazu noch Kurzarbeitergeld kommt, hilft das den guten Restaurants sehr zu überleben.“ Dennoch trifft es die Branche hart. Rach habe „mit sehr vielen Kollegen gesprochen und es war keiner dabei, der gejubelt hat“: „Bestürzung und massive Existenzängste, Fragen, wie soll es weitergehen, Mutlosigkeit – alles war dabei.“ Trotz der ganzen Hilfsmassnahmen werde es „zweifelsohne eine Menge Betriebe geben, die diese Corona-Pandemie nicht überstehen werden“, so Rach.

Das Weihnachtsfest wird „anders“

Wie es für Restaurants und deren Kunden zur Weihnachtszeit aussieht, ist noch unklar. Rach, der nun sein Buch „Rachs Rezepte für Weihnachten“ (GU, ab 5.11.) mit „wirklich privaten Rezepten meiner Mutter, speziell die Weihnachtskekse“ veröffentlicht, plant das Fest noch nicht: „Aber was klar sein wird, so wie es sonst abgelaufen ist, mit 15 bis 20 Personen bei uns zuhause mit Familie, Freunden und Nachbarn, so wird es dieses Jahr auf keinen Fall sein.“ Trotzdem wird es „besinnlich und festlich und mit einem leckeren Essen ein anderes, aber schönes Weihnachtsfest werden“.

Was er dann kocht, „wird sich zwei Wochen vor Weihnachten entscheiden, auf jeden Fall immer etwas anderes, immer etwas neues“, so Rach weiter. Neben verschiedener 3-Gänge-Menüs für Weihnachten präsentiert er auch Plätzchen-Rezepte im Buch. „Traditionell beginnen wir mit dem Plätzchenbacken in der Woche vor dem ersten Advent“, verrät er: „Wenn die erste Kerze am Adventskranz angezündet wird, gehören Weihnachtsplätzchen einfach dazu.“

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