Lachen trotz Quarantäne: Die besten Komödien aller Zeiten

Quelle: imago images/United Archives

In Zeiten des Coronavirus – mit Social Distancing und häuslicher Quarantäne – kann etwas zum Lachen nicht schaden. Das sind die besten Komödien, die die Bauchmuskeln garantiert beanspruchen.

„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“, sagte einst der Schriftsteller Joachim Ringelnatz (1883-1934). Eine Weisheit, die man sich in Zeiten der Corona-Krise zu Herzen nehmen kann. Denn Humor kann als Medizin für fast jede negative Emotion wirken: Langeweile, Einsamkeit, Traurer. Und was hilft uns dabei, zu lachen? Die besten Komödien aller Zeiten: von Klassikern bis zu modernen Kassenschlagern.

„Manche mögen’s heiss“ (1959)

Der Komödien-Klassiker schlechthin: „Manche mögen’s heiss“ aus dem Jahr 1959. Die zwei arbeitslosen Musiker Joe (Tony Curtis, 1925-2010) und Jerry (Jack Lemmon, 1925-2001) werden Augenzeugen eines Mordes. Um den Mördern zu entkommen, verkleiden sie sich als Frauen und werden Teil einer Mädchenkapelle. Es dauert nicht lange bis sich einer der beiden in die Ukulele-Spielerin Sugar (Marilyn Monroe, 1926-1962) verliebt.

„Das Leben des Brian“ (1979)

Ein Monty-Python-Film darf in einer Liste der besten Komödien aller Zeiten nicht fehlen. In „Das Leben des Brian“ kommt in Jerusalem der Jude Brian (Graham Chapman, 1941-1989) in einem Stall zur Welt und wird mit dem Messias verwechselt. Auch 30 Jahre später kann er seine Jünger nicht vom Gegenteil überzeugen.

„Ghostbusters – Die Geisterjäger“ (1984)

Auf „Ghostbusters: Legacy“ müssen Fans bis März 2021 warten. Bis dahin einfach am Original, „Ghostbusters – Die Geisterjäger“, aus dem Jahr 1984 erfreuen. Nachdem die drei Parapsychologie-Professoren Peter (Bill Murray, 69), Ray (Dan Aykroyd, 67) und Egon (Harold Ramis, 1944-2014) von ihrer Uni entlassen werden, gründen sie ein Geisterjäger-Unternehmen. Durch rapides Ansteigen paranormaler Aktivitäten sind ihre Dienste plötzlich gefragter denn je.

„Der bewegte Mann“ (1994)

Der erfolgreichste deutsche Film des Jahres 1994: „Der bewegte Mann“ von Regisseur Sönke Wortmann (60). Als Axel (Til Schweiger, 56), ein notorischer Fremdgeher, von seiner Freundin vor die Tür gesetzt wird, lernt er die schwulen Freunde Walter (Rufus Beck, 62) und Norbert (Joachim Król, 62) kennen. Die beiden bieten ihm an, vorübergehend bei ihm zu wohnen und es entwickelt sich eine skurrile Freundschaft.

„Clueless – Was sonst!“ (1995)

Ein Teenie-Film aus den 90ern, den man sich aber auch als Erwachsener noch einmal ansehen kann. „Clueless – Was sonst!“ hat Kultstatus erreicht. Darin nimmt sich eine beliebte Highschool-Queen in Beverly Hills eines Mauerblümchens an. Doch schon bald läuft ihr die schüchterne Tai (Brittany Murphy, 1977-2009) den Rang ab. Für Cher Horowitz (Alicia Silverstone, 43) ein Albtraum. In einer Nebenrolle ist Marvel-Star Paul Rudd (50, „Ant-Man“) zu sehen.

„The Big Lebowski“ (1998)

Jeffrey Lebowski alias der „Dude“ (Jeff Bridges, 70) wird eines Tages von zwei Schlägertypen in seiner Wohnung überrascht, die ihn für den gleichnamigen Millionär Jeffrey Lebowski alias „The Big Lebowski“ (David Huddleston, 1930-2016) halten, dessen Frau Bunny (Tara Reid, 44) jemandem Geld schulden soll. Nachdem sie ihn foltern und auf seinen Lieblingsteppich urinieren, begibt sich der Dude auf die Suche nach dem Big Lebowski – doch als er ihn findet, fangen seine Probleme erst richtig an.

„High Fidelity“ (2000)

Die Komödie „High Fidelity“ basiert auf dem gleichnamigen Buch des britischen Autors Nick Hornby (62). Plattenladenbesitzer Rob Gordon (John Cusack, 53) resümiert sein Liebesleben und stellt dabei fest, dass nur eine seiner Ex-Freundinnen ihm wirklich etwas bedeutet. Laura (Iben Hjejle, 49) ist inzwischen aber vergeben.

„Zoolander“ (2001)

Derek Zoolander (Ben Stiller, 54) kämpft als amtierendes „Male Model of the Year“ gegen seinen Konkurrenten Hansel (Owen Wilson, 51), der schliesslich gewinnt. Zoolanders Welt verändert sich von einem Tag auf den anderen und er verliert zunehmend den Glauben an sich selbst. Seit 2016 gibt es einen zweiten Teil von „Zoolander“.

„Der Schuh des Manitu“ (2001)

Einer der erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Filme aller Zeiten: die Westernkomödie „Der Schuh des Manitu“! Apachenhäuptling Abahachi (Michael Bully Herbig, 51) und Ranger (Christian Tramitz, 64) sind Blutsbrüder und sorgen gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit. Abahachi wird jedoch von den Schoschonen um sein Geld gebracht und schliesslich verfolgt. Da erinnert er sich an einen Schatz und eine abenteuerliche Suche beginnt.

„Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ (2001)

Dauersingle Bridget Jones (Renée Zellweger, 50) beschliesst am Neujahrstag, ihr Leben umzukrempeln: Sie will das Rauchen aufhören, abnehmen und einen Mann fürs Leben finden. Als sie sich aber auf ihren Chef Daniel Cleaver (Hugh Grant, 59) einlässt und Gefühle für dessen Erzfeind Mark Darcy (Colin Firth, 59) entwickelt, ist das Chaos perfekt. Wer nach dem ersten Teil „Schokolade zum Frühstück“ weiterschauen will: Es gibt die Fortsetzungen „Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns“ (2004) und „Bridget Jones‘ Baby“ (2016).

„About a Boy oder: Der Tag der toten Ente“ (2002)

In „About a Boy“, einer Filmadaption des gleichnamigen Romans des britischen Schriftstellers Nick Hornby, lernt der wohlhabende Londoner Junggeselle Will (Hugh Grant, 59) Teenager Marcus (Nicholas Hoult, 30) und dessen labile Mutter Fiona (Toni Collette, 47) kennen. Die beiden „Männer“ helfen sich gegenseitig und freunden sich mit der Zeit an.

„Hangover“ (2009)

Während seines Junggesellenabschieds in Las Vegas verschwindet Doug (Justin Bartha, 41) spurlos. Als seine Partycrew, bestehend aus Phil (Bradley Cooper, 45), Stu (Ed Helms, 46) und Alan (Zach Galifianakis, 50), am nächsten Morgen aufwacht, haben sie keinen blassen Schimmern was am Abend zuvor passiert ist. Sie streifen durch die Stadt, um aus wenigen Erinnerungen die Partynacht zu rekonstruieren und den Bräutigam rechtzeitig vor dem Jawort zu finden. In Teil 2 (2011) der „Hangover“-Trilogie reisen die Freunde nach Thailand und in Teil 3 (2013) geht es zurück nach Las Vegas.

„Brautalarm“ (2011)

Der Überraschungshit des Jahres 2011: „Brautalarm“. Die frustrierte Single-Frau Annie (Kristen Wiig, 46) soll Trauzeugin bei der Hochzeit ihrer besten Freundin Lillian (Maya Rudolph, 47) sein. Doch nichts läuft so, wie es sollte: Es entbrennt ein Konkurrenzkampf zwischen Annie und Helen (Rose Byrne 40), der wohlhabenden Frau von Lillians Chef, der Junggesellinnenabschied fällt ins Wasser und die Brautkleidauswahl endet im Fiasko. Bei der Brautparty platzt Annie der Kragen – mit verheerenden Folgen.

„Monsieur Claude und seine Töchter“ (2014)

Der Publikumserfolg des Jahres 2014 in Frankreich: „Monsieur Claude und seine Töchter“. Das konservative französische Ehepaar Claude (Christian Clavier, 67) und Marie (Chantal Lauby, 72) Verneuil versucht damit zurechtzukommen, dass drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiratet sind und sie dadurch noch keine kirchliche Hochzeit miterleben durften. Ihre Hoffnung ruht auf Tochter Nummer vier – doch die verliebt sich in einen Afrikaner. Seit 2019 gibt es einen zweiten Teil der französischen Komödie.