Henning Baum: „Wie mit Sandsäcken um und ’ne Pudelmütze drüber“

Henning Baum war das Quokka bei

Quelle: ProSieben/Willi Weber

Damit hatte wirklich niemand gerechnet: Nach zahlreichen Spekulationen um Thomas Gottschalk und Co. als das Quokka bei „The Masked Singer“ wurde am Dienstag Henning Baum enttarnt. Im Interview erklärt der Schauspieler, wie schwierig die Auftritte für ihn waren.

Nicht Thomas Gottschalk (70), nicht Ralf Möller (62) und auch nicht Torsten Sträter (54): Das Quokka bei der aktuellen „The Masked Singer“-Staffel war tatsächlich der Schauspieler Henning Baum (48) – und fast niemand hat es geahnt. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news berichtet „Der letzte Bulle“ nun über seine Erfahrungen aus der ProSieben-Show. Einen persönlichen Favoriten auf den Sieg bei „The Masked Singer“ hat er bereits ausgemacht.

Herr Baum, wie geht es Ihnen nach der Show?

Henning Baum: Mir geht es sehr gut, tatsächlich bin ich nur ein bisschen müde. Ich war nach der Show gestern natürlich aufgedreht und konnte nicht sofort einschlafen.

Sind Sie traurig über das Aus in der dritten Runde oder kam es für Sie zur rechten Zeit?

Baum: Ich hätte gerne noch weitergemacht, mir hat das wirklich sehr viel Freude gemacht. Diese musikalische Arbeit war für mich so interessant. Ich durfte mit sehr talentierten Profimusikern zusammenarbeiten, die unglaublich viel von ihrem Beruf verstehen. So eine Chance habe ich ja sonst nicht.

Wie lange bereiten Sie sich denn schon auf „The Masked Singer“ vor?

Baum: Ich habe tatsächlich seit Anfang des Jahres täglich mit Musik zu tun. Jeden Tag Stimmbildung, jeden Tag singe ich. Das war eine ungeheuer aufwendige und anstrengende Zeit für mich.

Sind Sie in Ihrem privaten Umfeld als Hobbysänger bekannt?

Baum: Ich habe schon immer gerne gesungen. Aber nicht auf diese Art und Weise. Der Song „Insomia“ von Faithless war für mich krass und sehr schwierig, da das ja Sprechgesang ist und man extrem auf den Takt achten muss. Das ist etwas ganz anderes wie jetzt zum Schluss bei der Ballade von U2. Das liegt mir eher, weil ich normalerweise einfach mit der Gitarre unplugged singe.

Wie haben Sie sich gefühlt, als unter dem Quokka Ralf Moeller oder Thomas Gottschalk spekuliert wurden?

Baum: Ich fand das sehr lustig. Die beiden sind ja viel grösser als ich und Thomas Gottschalk hat auch eine viel hellere Stimme. Normalerweise würde ja auch kein Mensch auf die Idee kommen, mich mit Thomas Gottschalk zu vergleichen. Vielleicht hat es ihn ja auch so amüsiert wie mich. Und Ralf Moeller kenne ich sehr gut, ihn werde ich mal fragen, ob der auch so gelacht hat.

Fans der Show haben auch das Tanzen des Quokkas als sehr putzig empfunden. Wie kamen Sie auf diese Schritte?

Baum: Die Bewegungsfreiheit in diesem Kostüm ist wahnsinnig eingeschränkt und ich kann ja eigentlich gar nicht tanzen. Deswegen habe ich mich darauf konzentriert, diese Schritte zu machen und habe eine zweite Gangart entwickelt. Wirklich getanzt hat das Quokka ja eigentlich gar nicht…

Was war für Sie die grösste Herausforderung in der Show?

Baum: Die Performance ist wirklich sehr, sehr schwer. Das ist nichts, was ich mit links gemacht habe. Die Maske und das Kostüm behindern einen schon stark. Das ist ungefähr so, als wenn einem jemand Sandsäcke umhängt und noch ’ne Pudelmütze drüberzieht. Ich musste sehr konzentriert sein und wollte mich beim Singen ja eigentlich fallen lassen. Das ist für Profisänger mit Sicherheit einfacher.

Haben Sie schon eine Vermutung, wer unter den anderen Kostümen steckt?

Baum: Ich bin darin nicht so gut. Aber natürlich habe ich mir auch meine Gedanken gemacht. Beim Leoparden habe ich eine Vermutung. Aber die Stimme ist so wahnsinnig professionell. Und das irritiert mich.

Wer wird die Show Ihrer Meinung nach gewinnen?

Baum: Ich glaube der Leopard oder der Dino. Die beiden sind stimmlich einfach herausragend. Gestern hat mir persönlich der Dino am besten gefallen. Der ist lustig und vielseitig. Ich find den super …