Sabrina Setlur: Für „Let’s Dance“ stellt sie die Musik hintenan

Sabrina Setlur wagt sich 2020 aufs

Quelle: TVNOW / Mayk Azzato

Am 21. Februar startet die neue Staffel „Let’s Dance“. Unter anderem wird Rapperin Sabrina Setlur in der RTL-Show das Tanzbein schwingen. Im Interview hat sie verraten, dass sie dafür sogar ihr musikalisches Comeback aufschiebt.

Die bis heute erfolgreichste deutsche Rapperin schwingt das Tanzbein: Sabrina Setlur (46, „Du liebst mich nicht“) ist Kandidatin der 13. Staffel „Let’s Dance“ (ab 21. Februar, 20:15 Uhr bei RTL). Im Interview spricht sie über die Gründe für ihre Teilnahme, gibt eine Einschätzung zu ihren Konkurrenten ab und klärt über ein mögliches musikalisches Comeback auf.

Warum haben Sie sich dazu entschlossen, bei „Let’s Dance“ mitzumachen?

Sabrina Setlur: Richtig tanzen zu lernen steht schon lange auf meiner Bucketlist. Dies in einem TV-Format zu machen – und das vor einem Millionenpublikum – habe ich mir lange nicht vorstellen können. Jetzt hat sich das aber irgendwie richtig angefühlt und ich freue mich sehr auf diese Herausforderung.

Sie haben Rhythmus im Blut, bezeichnen sich selbst aber als Körperklaus. Was fällt Ihnen beim Tanzen am schwersten?

Setlur: Das werde ich dann sehen, wenn ich ein bisschen tiefer in die komplizierte Materie eingetaucht bin. In der Theorie tanzen zu können oder ein Gefühl für Rhythmus zu haben, heisst leider nicht automatisch, dass meine Füsse das genau so sehen.

Sie wollen das grosse Geheimnis des Standard- und Lateintanzes lüften. Auf welchen Tanz freuen Sie sich besonders?

Setlur: Für mich ist jeder neue Tanz momentan eine gleich grosse Herausforderung, daher freue ich mich auf alle.

Was glauben Sie, wer Ihre grössten Konkurrenten sind?

Setlur: Das kann ich momentan noch nicht einschätzen. Ich glaube tatsächlich, dass jeder der diesjährigen Teilnehmer eine realistische Chance auf den Titel hat. Wer die Sendung kennt, weiss, dass sich viele Prominente in der Sendung enorm entwickeln und manche, die anfänglich als Favoriten gelten, eben nicht mit dem Pokal nach Hause gehen. Bei Pascal Hens hätte am Anfang niemand darauf gewettet, dass er gewinnt.

In der grossen Kennenlernshow wird sich herausstellen, mit welchem Profitänzer sie tanzen werden. Wen hätten Sie am liebsten?

Setlur: Ich habe keinen Favoriten. Ich freue mich auf einen Profitänzer, mit dem ich gemeinsam zu einem echten Team werden kann. Wir werden ja wochenlang zusammen trainieren und auch gemeinsam auf der Bühne performen. Daher ist es einfach wichtig, dass wir uns vertrauen können, uns gegenseitig respektieren und die Chemie stimmt.

Ihr letztes Album ist 2007 erschienen. Wird es in der Zukunft wieder Musik von Ihnen geben?

Setlur: Ja, ich habe meine aktuellen Musikprojekte tatsächlich wegen „Let´s Dance“ verschieben müssen. Jetzt aber konzentriere ich mich erst einmal mit all meiner Energie auf die Show.